Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 2527
Gotha (Thüringen)

Schloß Friedenstein in Gotha, Teil 2: Hofarkaden des Westflügels

Die Hofarkaden mit ihren Rustika-Quadern und den über den Schlußsteinen befestigten Wappen bilden ein einzigartigen Bildprogramm. Die Auflösung eines Komplexwappens in all seine Einzelteile als Vollwappen kann man zwar an anderen Orten auch finden, so z. B. am Roten Schloß in Weimar, am Fürstenzug in Dresden, am Taufbecken im Dom von Merseburg etc., aber hinsichtlich der Anzahl der Einzelwappen und des Umfangs der hierdurch dargestellten Herrschaftsansprüche ist diese Galerie in Gotha einzigartig. Woher kam die Idee? Möglicherweise war hierfür die Innenhofwand des Schlosses in Wiener Neustadt der Ideengeber, wo sämtliche habsburgischen Besitz- und Herrschaftsansprüche in Einzelwappen aufgereiht sind. Tatsächlich gibt es einen Bezug zu diesem Schloß: Der unglückliche Herzog Johann Friedrich II. hatte dort als Gefangener gesessen, und in Wiener Neustadt hatte dessen Sohn Johann Ernst Herzog von Sachsen-Coburg-Eisenach am 23.11.1591 Elisabeth von Mansfeld-Hinterort (-12.4.1596) geheiratet, und über diesen Sohn ist ein Modell des Schlosses nach Gotha gelangt. Daher könnte also durchaus die Idee eines architektonisch-heraldischen Programms übernommen worden sein, wenn sie auch in ganz anderer Form realisiert worden ist.

Der Westflügel besitzt insgesamt 16 Arkaden zum 85 x 65 m messenden Hof hin, davon sind 15 Positionen mit einem Wappen besetzt, und ein Wappen ist verlorengegangen. Von Süden nach Norden nimmt die Bedeutung der Inhalte zu, d. h. das gesamte Konzept ist so gestaltet, daß sich die wichtigsten Wappen rechts und links der Herzogstreppe befinden. Deshalb beginnt die Reihe im Südwesten mit 13 hochinteressanten Inhalten, die normalerweise nicht in Komplexwappen der sächsischen Herrscherfamilien auftauchen, und erst am nordwestlichen Ende kommen mit den letzten drei Wappen allgemein bekannte Inhalte, die zum Standardrepertoire ernestinischer Komplexwappen gehören.

Im einzelnen sind von links nach rechts, also von Süden nach Norden zu sehen: Grafschaft an der schmalen Gera, Grafschaft Berka, Grafschaft Groitzsch, Grafschaft Gleisberg, Herrschaft Plauen, Herrschaft Apolda, Herrschaft Niederroßla, eine Fehlstelle, Herrschaft Leuchtenburg, Herrschaft Lobdeburg, Herrschaft Rosenburg, Herrschaft Eulenburg, Herrschaft Wolkenstein, Grafschaft Ravensberg, Grafschaft Mark und gefürstete Grafschaft Henneberg. Aktuell (2018) sind 9 Wappen farbig gefaßt, für die Restaurierung gibt es hier noch viel zu tun.

 

Abb. links: Wappen der Grafschaft an der Schmalen Gera ("Gravschaft schmalen Vera") über der ersten Arkade von links. Hiermit ist ein Territorium gemeint, das rings um Großrudestedt (Landkreis Sömmerda), Mittelhausen (heute zu Erfurt) und Riethnordhausen (Landkreis Sömmerda) liegt. Die Schmale Gera zweigt in Erfurt von der Wilden Gera ab und hat in der flachen Mitte des Thüringer Beckens über 25 km einen separaten Verlauf annähernd parallel zum Hauptlauf der Gera. Dieses Territorium wechselte ständig zwischen den Landgrafen von Thüringen und der Stadt Erfurt hin und her. Der Thüringer Landgraf Albrecht der Entartete hat die Grafschaft an der Schmalen Gera, ein kurmainzisches Lehen, 1270 dem Magistrat der Stadt Erfurt verkauft, sich aber im Vertrag ein Rückkaufrecht gesichert. Seitdem war die Grafschaft Zankapfel zwischen beiden Parteien. Zwischen Erfurt und dem Markgrafen Friedrich dem Freidigen gab es 1307 eine ernstere Auseinandersetzung, da letzterer die Grafschaft an der Schmalen Gera zurückforderte. Die Stadt zahlte schließlich und behielt die Grafschaft. Das bedeutet im Detail, die Grafschaft wurde von den Landgrafen zwar zurückgekauft, aber Friedrich Landgraf von Thüringen gab sie 1318 der Stadt Erfurt wieder als Pfand. Da Pfand wurde später wieder eingelöst, aber Landgraf Friedrich d. J. hat die Grafschaft 1409 der Stadt Erfurt wieder um 800 Mark Silber auf Wiederverkauf verkauft. 1483 wurde sie wieder von den Brüdern Ernst und Albrecht von Sachsen zurückgekauft, nachdem der ab 1471 aufblühende Schneeberger Silberbergbau mit seinem reichen Ertrag solche Ausgaben möglich gemacht hatte. Es ist kein eigenes Wappen dieser Grafschaft bekannt, deshalb wurde hier stellvertretend das Wappen der Stadt Erfurt genommen, in Rot ein silbernes sechsspeichiges Rad, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken das Rad, ein Wappen, das letztlich dasjenige von Kurmainz ist, zu dem die Stadt von 755 bis 1803 gehörte. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf.

Abb. rechts: Wappen der Grafschaft Berka ("Gravschaft Bercka") über der zweiten Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Die thüringische Grafschaft Berka bestand als separates Reichsterritorium  im 12. und 13. Jh. und hatte als Mittelpunkt die Stadt Bad Berka an der Ilm, territorial winzig für eine Grafschaft. Die Grafenfamilie war wahrscheinlich eine Seitenlinie der Ludowinger. Die Grafschaft erlosch 1272, vermutlich koinzidierend mit dem Erlöschen der Familie im Mannesstamm mit Graf Dietrich; danach gab es nur noch eine Herrschaft Berka, aber auch die bestand nur bis 1370. Sie ging durch viele Hände, Grafen von Mansfeld-Osterfeld, Grafen von Rabenswalde, Grafen von Orlamünde, Herren von Blankenhain, und letztere lösten die Herrschaft als eigenständiges Territorium auf. Ein Wappen der alten Grafen von Berka ist nicht bekannt. Ein Schildinhalt ist nicht mehr erhalten, dafür sehen wie als Helmzier einen Wedel, der kreisförmig mit Federn besteckt ist; die Zuordnung ist offen (Hinweise willkommen); die Helmzier paßt jedenfalls nicht zu den Familien, die die Herrschaft nach 1272 innehatten.

 

Abb. links: Wappen der Grafschaft Groitzsch ("Gravschaft Gröizsch") über der dritten Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Diese Grafschaft lag rings um den Ort Groitzsch; die dortige Wiprechtsburg war das Herrschaftszentrum. Wir sehen im Schild in Rot ein silbernes, golden gezäumtes und gesatteltes, schreitendes Pferd und auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken einen naturfarbener Pfauenstoß. Das Wappen wird auch im Sächsischen Stammbuch abgebildet, es zeigt dort in Rot ein schreitendes silbernes Pferd mit goldenem Zuggeschirr. Die Stadt Groitzsch führt seit 1891 als Stadtwappen ebenfalls in Rot ein schreitendes, golden gepanzertes und ebenso gesatteltes, silbernes Pferd; und wenn sie es als Vollwappen zeigt, abweichend mit fünf Fähnchen als Kleinod. Die wichtigste Person der Grafen von Groitzsch war Wiprecht II. von Groitzsch, der allerdings 1124 starb. Die Familie erlosch 1135 im Mannesstamm mit Graf Heinrich, worauf die Grafschaft auf dem Heiratsweg an die Wettiner fiel, denn Bertha von Morungen (-1143) heiratete Dedo IV. Graf von Wettin und Groitzsch, und der erste Wettiner Graf von Groitzsch war Dedo V. der Feiste.

Abb. rechts: Wappen der Grafschaft Gleisberg ("Grafschaft Gleisbergk") über der vierten Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Wir sehen in Rot einen Pfahl aus vier liegenden Rauten und auf dem gekrönten Helm mit rot-goldenen Decken einen wie der Schild bezeichneten Flügel (eigentlich muß es ein Flug sein). Das Wappen wird auch im Sächsischen Stammbuch abgebildet ("Gleißperck"), es zeigt dort ebenfalls in Rot einen Pfahl aus vier liegenden Rauten. Unter der Grafschaft Gleisberg versteht man die Gegend um die Burg Gleißberg oder Kunitzburg bei Jena auf dem Großen Gleisberg. Diese Gegend wurde 1158 zu einem Reichsgut erhoben und die Burg an Reichsministerialen vergeben, die sich nach der Burg nannten, aber im frühen 14. Jh. erloschen. Das Wappen dieser Familie von Allstedt und Gleisberg wird im Siebmacher Band: ThüA Seite: 72 Tafel: 56  beschrieben. Zwischenzeitlich stand das Gebiet unter der Lehensherrschaft der Schenken von Dornburg. Burg Gleisberg kam danach wieder im 14. Jh. als Reichslehen an die Reuß von Plauen. Die Wettiner leiteten ihren Anspruch auf Gleisberg daraus ab, daß Heinrich II. von Reuß von Plauen als Vormund des jungen Friedrich II. Markgraf von Meißen dessen Kapital zum Erwerb des Territoriums verwendet hatte, und sie setzten sich gegenüber dem Reich durch. Wilhelm Markgraf von Meißen zog das Territorium 1398 nach dem Tod von Heinrich Reuß IV. von Plauen als erledigtes Lehen ein. Landgraf Balthasar brachte die Grafschaft Gleisberg an sich. Die Wettiner vergaben die Burg ihrerseits als Lehen oder als Pfand, u. a. 1450 an die Vitzthum. Nach dem Bruch mit diesen eroberte sich Wilhelm von Sachsen die Burg 1451 militärisch zurück; seitdem ist sie Ruine.

 

Abb. links: Wappen der Herrschaft Plauen ("Herrschaft Plawen") über der fünften Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Was wir sehen, ist das Wappen der Vögte von Plauen, in Schwarz ein goldener, rot gezungter, bewehrter und golden gekrönter Löwe, auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein silbern-schwarz gespaltener Brackenrumpf. Das Wappen, das in das vermehrte Wappen der Reuß von Plauen Eingang fand, wird beschrieben im Siebmacher Band: Bö Seite: 248 Tafel: 112, Band: FstA Seite: 229 Tafel: 295, Band: NÖ1 Seite: 376 Tafel: 209, Band: Souv1 Seite: 47 Tafel: 106. Es ist im Scheiblerschen Wappenbuch auf Folio 101 verzeichnet und kommt ebenso im Berliner Wappenbuch vor, im Wernigeroder Wappenbuch, im Miltenberger Wappenbuch (1219), im Donaueschinger Wappenbuch (148), in Jörg Rugens Wappenbuch (1065), im Armorial Uffenbach (220) u. v. a. m. Das Wappenmotiv ist für mehrere Linien bzw. Familien gebräuchlich, die sich von den Vögten und Herren von Weida ableiten, so für die Herren zu Weida und Ronneburg (1531 erloschen), die Vögte und Herren von Gera (Herren zu Gera, Schleiz und Lobenstein, 1550 erloschen), die Vögte von Plauen, Herren zu Plauen und Burggrafen von Meißen (1572 mit Heinrich VI. erloschen), die jüngeren Vögten und Herren von Plauen zu Greiz und schließlich für das Haus Reuß von Plauen, das sich 1564 in die Linien Reuß ältere Linie (zu Greiz, 1927 erloschen), Reuß mittlere Linie (1616 erloschen), Reuß jüngere Linie (zu Gera, 1945 erloschen) sowie später in die 1692 aus letzterer entstandene Abspaltung Reuß-Köstriz (das aktuelle Fürstenhaus, Haus Reuß) teilte. Die Vögte hatten ihr Territorium zunächst als Lehen der Grafen von Everstein, kamen aber im 14. Jh. unter die Kontrolle der Wettiner und verloren im Vogtländischen Krieg 1354-1357 Territorien an diese, außerdem mußten sie deren Landeshoheit über den verbliebenen Besitz anerkennen. Der sächsische Kurfürst Friedrich der Sanftmütige besetzte 1438 sogar die Stadt Plauen, mußte sie aber wieder zurückgeben. Nur die Reuß von Plauen schafften den Aufstieg, wurden 1673 Reichsgrafen und 1778 bzw. 1790, 1802 bzw. 1806 zu Reichsfürsten. Die anderen Vögte waren da längt in der Bedeutungslosigkeit versunken und erloschen.

Abb. rechts: Wappen der Herrschaft Apolda ("Herrschaft Apolda") über der sechsten Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Wir sehen in der restaurierten Farbfassung in Gold drei (2:1) gestürzte rote Kirschenpaare mit grünen Stielen und auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken einen schwarzen Ring, in den ein roter, sechszackiger, facettierter Stern eingepaßt ist und der außen mit sechs goldenen Straußenfedern besteckt ist (Hinweise auf Literaturnachweise willkommen). Zwei Familien hatten sich nach der Herrschaft und der gleichnamigen Stadt benannt, die Schenk (Verzicht auf die Stadt 1348, Ende des 14. Jh. erloschen) und die Vitzthum, beide mit anderen Wappen. Eigentlich handelte es sich um ein kurmainzisches Lehen, die Vitzthum trugen Apolda jedoch den Wettinern zu Lehen auf. Mainz gab seine Ansprüche erst 1666 auf. 1485 gelangte Apolda bei der Teilung an das ernestinische Sachsen. Als Anton Friedrich Vitzthum als letzter Besitzer 1631 starb, fiel das Vitzthumsche Rittergut Apolda an die Herzöge von Sachsen, die es der Universität Jena gaben, erst 1921 kam es wieder an die Stadt Apolda, im Tausch gegen das Kammergut Dornburg.

 

Abb. links: Wappen der Herrschaft Niederroßla ("Herrschaft Roßla") über der siebten Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Roßla war zunächst Besitz und Sitz der Edelfreien von Roßla, die aber im 14. Jh. ausstarben. Die von ihnen erbaute Wasserburg in Niederroßla ging 1371 an die Vitzthum über, die sie bis 1447 besaßen. Im Sächsischen Bruderkrieg verloren sie die Burg, die an die Wettiner kam, 1485 an die Linie der Ernestiner. Niederroßla kam 1572 an Sachsen-Weimar und 1603 an Sachsen-Altenburg, 1672 wieder an Sachsen-Weimar. Wir sehen hier das Wappen der Vitzthum von Apolda zu Roßla, in Gold ein schwarzer, schräggestellter, mehrfach stumpf geästeter Baumstamm, aus dem drei rote Äpfel hängen, rechts zwei, links einer, auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken das Schildbild. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: SaA Seite: 174 Tafel: 114, Band: Sa Seite: 17 Tafel: 17, Band: Els Seite: 22 Tafel: 26, Band: PrE Seite: 177 Tafel: 153, Band: SchwA Seite: 32 Tafel: 22, Band: ThüA Seite: 109 Tafel: 86. Bei den historischen Wappenbüchern findet es sich im Berliner Wappenbuch, im Wappenbuch St. Gallen, in Conrad Grünenbergs Wappenbuch (1100), im Donaueschinger Wappenbuch (150), im Stuttgarter Wappenbuch (272) und in Ulrich Richentals Chronik des Konzils zu Konstanz (859). Die Linie der Vitzthum zu Roßla war es, die 1450 mit der Burg Gleißberg belehnt und ein Jahr später aus ihr vertrieben wurden. Apel Vitzthum d. Ä. zu Roßla war dabei eine Schlüsselfigur, denn er wurde vom herzoglichen Rat allmählich zum Raubritter und war mitverantwortlich für den Ausbruch des Sächsischen Bruderkrieges; er wurde 1452 des Landes verwiesen und ging nach Böhmen.

Abb. rechts: Dieses Wappen ging leider verloren, über der siebten Arkade von links ist nur ein leerer Haken. Nach Georg Rathgeber: Beschreibung des Herzoglichen Museums zu Gotha, Gotha 1835, befand sich hier das Wappen der Herrschaft Burgau (cave: hat nichts mit der gleichnamigen Markgrafschaft zu tun!). Ein entsprechendes Wappen wird auch im Sächsischen Stammbuch abgebildet ("Burgaw"), es zeigt dort in Silber einen roten, geflügelten Fisch. Dieser Fisch ist aber nichts anderes als das Wappen derer von Lobdeburg im ottonischen Stamm. Dieses Burgau ist heute ein Stadtteil von Jena, und die einst hier befindliche Niederungsburg der Herren von Lobdeburg ist abgegangen.

 

Abb. links: Wappen der Herrschaft Leuchtenburg ("Herrschaft Leuchtenburg") über der neunten Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Das Wappen wird auch im Sächsischen Stammbuch abgebildet ("lewchtembergk"), es zeigt dort in Silber einen roten Schrägbalken. Der Schrägbalken ist auch hier zu sehen, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein Kissen, darauf ein außen mit acht Straußenfedern besteckter Ring. Die genannte Leuchtenburg liegt bei Seitenroda (Saale-Holzland-Kreis) 2 km östlich von Kahla. Sie war neben der Lobdeburg eine der wichtigsten Burgen der Herren von Lobdeburg, und das erklärt auch die Verwandtschaft der beiden Wappenbilder, denn die Herren von Lobdeburg hatten je nach Zweig unterschiedliche Wappen (Siebmacher Band: ThüA Seite: 64 Tafel: 49). Dazu gehört auch der geflügelte rote Fisch in silbernem Feld, der an anderer Stelle für Burgau auftaucht, sowie der gespaltene und mit Schrägbalken versehene Schild für die Herrschaft Arnshaugk, wie er in einigen sächsischen Wappen geführt wird. Allen gemeinsam sind jedoch die Farben Rot und Silber. Die Herren von Lobdeburg verloren die Burg im 14. Jh. Erst zwang Geldnot sie, die Burg 1313 zu verpfänden, dann 1333 zu verkaufen. Sie ging an die Schwarzburger. 1392 eroberten die Wettiner die Burg; 1396 wurde der Übergang komplett, weil die Sieger die Schwarzburger zu einem endgültigen Verkauf zwangen. Im Sächsischen Bruderkrieg wurde die Burg 1451 durch Wilhelm von Sachsen belagert. 1724 kam die Burg an Sachsen-Gotha-Altenburg, 1826 an Sachsen-Altenburg.

Abb. rechts: Wappen der Herrschaft Lobdeburg ("Herrschaft Lobdaburgk") über der zehnten Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Das Wappen wird auch im Sächsischen Stammbuch abgebildet ("Lobdeburgk"), es zeigt dort in Rot einen silbernen Schrägbalken. Der Schrägbalken ist auch hier in den genannten Farben zu sehen, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein doppelter Pfauenfederbusch in zwei Ebenen. Das Wappen steht in engem Zusammenhang zu dem vorher beschriebenen, denn hier handelt es sich um die namengebende Hauptburg der Herren von Lobdeburg, die eigentlich als Herren von Auhausen in die Gegend kamen und sich dann nach ihrer Burg nannten und sich eine Grundherrschaft zwischen Saale und Weißer Elster aufbauten. Im Mittelalter war die Lobdeburg ein wichtiges Herrschaftszentrum, heute ist sie eine Ruine auf Jenaer Stadtgebiet, zwischen Lobeda und Drackendorf gelegen (die mittlere von insgesamt drei Burgen ist die eigentliche Lobdeburg). Die Burg und die zugehörige, einst reichsunmittelbare Herrschaft gelangten im 14. Jh. unter die Lehenshoheit der Wettiner, als Folge des Vogtländischen Krieges von 1354-1357. Die Herren von Lobdeburg verloren seit dem 14. Jh. an politischer Bedeutung und erloschen in der zweiten Hälfte des 15. Jh. Im Sächsischen Bruderkrieg eroberte Herzog Wilhelm von Sachsen die Burg im Jahre 1450. Seitdem gehört auch sie zur vollständigen Titulatur des Herzogshauses. Lobdeburg gehörte zu dem 1672 erweiterten Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg.

 

Abb. links: Wappen der Herrschaft Rosenburg ("Herrschaft Roseburgk") über der elften Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Hier sehen wir in silbernem Feld eine Rose (gegenwärtige Farbe unplausibel, ein erdiges Gelb) mit grünen Kelchblättern, auf dem Helm auf einem gestulpten Turnierhut fächerförmig fünf gestielte und beblätterte Objekte, die kleinen Brettchen ähneln, oben mit Pfauenfedern besteckt und unten jeweils mit einer Rose belegt (Hinweise auf Literaturnachweise willkommen). Vermutlich handelt es sich um das zur Grafschaft Barby gehörende Rosenburg.

Abb. rechts: Wappen der Herrschaft Eulenburg ("Herrschaft Eilenbergk") über der zwölften Arkade von links. Das Motiv tauchte nur vorübergehend in vermehrten kurfürstlich-sächsischen Wappen auf. Es ist auch als Kartusche im Dresdner Fürstenzug zu finden. Das Wappen wird auch im Sächsischen Stammbuch abgebildet ("Ileborg"), es zeigt dort einen geteilten Schild, oben in Gold ein aus der Teilung wachsender, rotgezungter und golden gekrönter Löwe, unten in Blau drei (2:1) goldene, sechszackige Sterne. Das Wappen wird beschrieben im Münchner Kalender 1902, mit silbernen Sternen, dort wird als Helmzier angegeben: Zu schwarz-goldenen Decken ein wachsender schwarzer, rotbewehrter und gezungter Löwe zwischen einem goldenen, beiderseits mit einem blauen Balken belegten Flug. Die Stadt Eilenburg (Landkreis Nordsachsen) gilt als Wiege Sachsens, weil hier 1089 mit der Belehnung Heinrichs I. von Eilenburg mit der Mark Meißen der sächsische Territorialstaat ins Leben gerufen wurde. Der alte Helmschmuck war ein Flügelpaar, das mit einem Balken belegt ist. Nach dem Grünenbergschen Wappenbuch aus dem Ende des 15. Jh. und dem schlesischen Wappenbuch von 1578 sind die Flügel golden, der Balken blau. Die gleichnamige Familie, originär dem Herrenstande angehörig, stammt von den Burggrafen von Wettin ab. Der preußische Grafenstand wurde 1786 erworben. Graf Philipp, kaiserlicher deutscher Botschafter in Wien, wurde am 1.1.1900 unter dem Namen "Fürst zu Eulenburg und Hertefeld, Graf von Sandels" in den preußischen Fürstenstand erhoben. Im Siebmacher Band: Pr Seite: 7 Tafel: 7 wird das Kleinod etwas anders dargestellt. Bei den gräflichen Wappenversionen wächst ein schwarzer, golden gekrönter Löwe aus der Helmkrone, geflügelt, der rechte Flügel blau, der linke golden.

 

Abb. links: Wappen der Herrschaft Wolkenstein ("Herrschaft Wolckenstein") über der dreizehnten Arkade von links. Das Motiv taucht normalerweise nicht in vermehrten ernestinischen Wappen auf. Das Wappen wird auch im Sächsischen Stammbuch abgebildet ("Wolkenstein"), es zeigt dort in Rot einen goldenen Fingerring mit blauem Stein. Besagte Herrschaft Wolkenstein lag im Erzgebirge und reichte etwa von der böhmischen Grenze bis Chemnitz. Die gleichnamige Stadt liegt im Erzgebirgskreis. Die Burg Wolkenstein war ein Ministerialensitz; dort saßen die Waldenburger, die sich von den Herren von Wartha ableiteten und sich nun nach der neuen Burg nannten, und ab 1378 war es ihr Hauptsitz. Daneben besaßen die Waldenburger auch die Burgen Greifenstein (bei Geyer, komplett verschwunden) und Scharfenstein (Drebach) sowie die Herrschaft Rabenstein (bei Chemnitz). Mit dem Aussterben dieser Familie fiel der aufgrund des Bergbaus interessante Besitz 1473 als erledigtes Lehen an die Wettiner heim. Heinrich der Fromme bekam als Nachgeborener die Ämter Wolkenstein und Freiberg zu seiner Versorgung, und dessen Sohn August machte aus der Burg ein Renaissance-Schloß. Nach 1553 war Wolkenstein aber nur noch Nebenwohnsitz und wurde vernachlässigt. Das Wappen jedenfalls ist dasjenige der Herren von Waldenburg. Im Siebmacher Band: SaAE Seite: 33 Tafel: 25 werden keine Tinkturen angegeben.

Abb. rechts: Wappen der Grafschaft Ravensberg ("Gravschaft Ravensbergk") über der vierzehnten Arkade von links. Dieses Motiv ist ein Standardfeld in vermehrten sächsischen Wappen seit dem Erbfall der Vereinigten Herzogtümer. Es taucht auch als Kartusche im Dresdner Fürstenzug auf. Das Wappen zeigt in Silber drei rote Sparren, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken eine silberne Säule, rechts und links mit je drei Fähnchen in den Formen und Farben des Schildes besteckt, oben aus der goldenen Krone hervorkommend ein natürlicher (grüner) Pfauenstoß. Das Wappen wird beschrieben im Westfälischen Wappenbuch und im Siebmacher Band: Souv3 Seite: 29 Tafel: 41 sowie in der Landes- und Wappenkunde der Brandenburgisch-Preußischen Monarchie, M. Gritzner, 1894. Ravensberg war der Sitz der Grafen von Kalvelage (Calveslage, Calvelage), die 1082 erstmals bezeugt sind. Um 1100 setzten sie sich in Ravensberg im Teutoburger Wald fest. Ravensberg war damals ein Lehen der Herzöge von Sachsen. Ihren Namen änderten sie ab 1140 und nannten sich nach ihrer neuen Burg Grafen von Ravensberg. Ca. um 1180 wurde die Grafschaft reichsunmittelbar. Ihr Besitz vergrößerte sich zusehends: Im Osnabrücker Nordland um Vechta hatten sie Güter, vermutlich nach 1100 von den Grafen von Zutphen geerbt. Von Otto von Northeim (gest. 1083) erbten sie die Grafschaft im Emsland. Um Bielefeld, Herfold und Halle (Westfalen) hatten sie weiteren Besitz. Die Grafen von Ravensberg wurden 1214 zum Gründer von Bielefeld. 1226 wurden die Güter geteilt. 1252 wurden die Güter um Vechta und im Emsland an das Hochstift Münster verkauft. 1289 und 1309 wurden Vlotho und der Limberg wieder zurückgekauft. 1346 starb das Haus Calvelage-Ravensberg im Mannesstamm aus. Die Grafschaft Ravensberg im nordöstlichen Westfalen um Bielefeld und Vlotho (Zentrum: Bielefeld) war ab 1346 mit Berg, ab 1437 mit Jülich-Berg und ab 1511 mit Kleve verbunden. Über Margarete, Nichte des letzten Grafen von Ravensberg, zugleich Erbin der Grafschaft Berg, Ehefrau von Gerhard VI Graf von Jülich, wird dieser 1348 der neue Graf von Berg und 1346 Graf von Ravensberg. 1409 wird die Grafschaft pfandweise um das lippische Amt Enger erweitert. 1511 gibt es einen weiteren Erbfall, als Wilhelm IV. Herzog von Jülich stirbt: Jülich-Berg-Ravensberg verbindet sich mit Cleve-Mark. Und gemeinsam mit diesen kommt der Anspruch mit dem Aussterben des Herzogshauses 1609 an Sachsen (siehe Abschnitt zu Cleve). Es blieb beim Anspruch, tatsächlich besessen hat Sachsen die Grafschaft Ravensberg nicht; der Nutznießer war Brandenburg.

 

Abb. links: Wappen der Grafschaft von der Mark ("Grapfen zu der Marck") über der fünfzehnten Arkade von links. Dieses Motiv ist ein Standardfeld in vermehrten sächsischen Wappen seit dem Erbfall der Vereinigten Herzogtümer. Der Schild zeigt in Gold einen zu drei Reihen von Rot und Silber geschachten Balken, auf dem Helm mit rot-goldenen (hier abweichend rot-silbern) Decken eine Laubkrone, deren breiter Reif in drei Reihen silbern-rot geschacht ist, darauf ein goldener (hier abweichend roter) Flug. Das Wappen wird im Münchener Kalender 1907 beschrieben sowie im Westfälischen Wappenbuch, ferner im Siebmacher Band: FstM Seite: 34 Tafel: 53 und 74. Die Grafschaft Mark lag beiderseits der Ruhr in Westfalen/Sauerland. Sie lag zwischen Recklinghausen, Dortmund, dem Fürstbistum Münster, der Grafschaft Limburg, den Herzogtümern Westfalen und Berg, der Grafschaft Gimborn, der Reichsabtei Werden und Essen. Ihre Grafen, eine um ca. 1160 von den Grafen von Berg abgespaltene Linie, waren im Hochmittelalter einst sehr mächtig und einflußreich. Erst nannten sie sich nach der gleichnamigen Burg an der Lenne Grafen von Altena. Um 1175 spaltete sich die Linie Isenberg-Limburg ab, und zur Unterscheidung wurde jetzt eine andere Burg namengebend, die man 1198 erworben hatte, die Burg Mark im gleichnamigen Dorf bei Hamm. Die Grafen von der Mark schufen sich ein zusammenhängendes Herrschaftsgebiet aus verschiedenen Quellen: 1288 bekamen sie die Vogtei über Essen, desgleichen über Werden, 1243 den Königshof Unna. In der Schlacht von Worringen 1288 zählten die Grafen von der Mark zur brabantischen Siegerpartei. So konnten sie ihre Territorialmacht weiter ausbauen und zwar unabhängig von Köln. Die Grafen von der Mark sind 1226/1227 Gründer der Stadt Hamm. Eine Schlüsselfigur der weiteren Geschichte der Grafschaft Mark ist Adolf I. (III.) Graf von der Mark und von Cleve (vor 1350-7.9.1394), der erst eine kirchliche Laufbahn einschlug und sogar Erzbischof von Köln wurde, ehe er 1364 aus Familienräson das Amt niederlegte und die Nachfolge als Graf von der Mark antrat. Sein Vater war zum Erben von Cleve eingesetzt worden. Wer sollte die Nachfolge übernehmen? Die anderen Brüder waren geistlich oder ohne Nachkommen. So kam es, daß der Erzbischof von Köln resignierte und heiratete, nämlich Margareta von Jülich (ca.1350-10.10.1425). Insgesamt hatten sie 17 Kinder. 1394 wurden bei seinem Tod das Herzogtum Cleve und die Grafschaft Mark vereinigt, und die Grafen von der Mark wurden 1368 die neuen Herzöge von Cleve. Seit 1461 wurden das Herzogtum Cleve und die Grafschaft Mark gemeinsam verwaltet. 1511 wurden sie in Personalunion mit Jülich, Berg und Ravensberg verbunden, als Maria Herzogin von Jülich-Berg, Gräfin von Ravensberg, Herrin von Heinsberg (3.8.1491-1543), Johann III. Herzog von Cleve, Jülich und Berg (10.11.1490-6.2.1539) heiratete. Das alte Haus Jülich starb 1511 aus, und die Herzöge von Cleve, die ehemaligen Grafen von der Mark, beerbten auch diese und wurden die neuen Herzöge von Cleve, Jülich und Berg. Und gemeinsam mit diesen kommt der Anspruch mit dem Aussterben des Herzogshauses 1609 an Sachsen (siehe Abschnitt zu Cleve). Es blieb beim Anspruch, tatsächlich besessen hat Sachsen die Grafschaft Mark nicht; der Nutznießer war Brandenburg.

Abb. rechts: Wappen der gefürsteten Grafschaft Henneberg ("Gefürstete gavschaft Hennebergk") über der sechzehnten Arkade von links, der letzten in der Reihe. Dieses Motiv ist ein Standardfeld in vermehrten sächsischen Wappen. Es taucht auch als Kartusche im Dresdner Fürstenzug auf. Das Wappen zeigt in Gold auf grünem Dreiberg eine schwarze Henne mit rotem Kamm und ebensolchem Kehllappen, die Helmzier ist zu schwarz-goldenen Decken ein wachsender, goldengekleideter Jungfrauenrumpf mit goldenem Zopf, mit Krone, aus der sich ein goldener hoher Hut erhebt, dessen Spitze mit einem Pfauenfederbusch besteckt ist. 1274 teilte sich die Familie in drei Linien auf: Henneberg-Schleusingen (1274-1583), Henneberg-Aschach (1274-1459) und Henneberg-Hartenberg-Römhild (1274-1378/79). Das redende Wappen mit der Henne erscheint um 1300 und ist auch schon in der Züricher Wappenrolle. 1310 wurde die Grafschaft unter Berthold gefürstet. Aufgrund zunehmender Verschuldung des einst mächtigen Grafengeschlechtes, und weil sich das Aussterben der Familie abzeichnete, kam es am 1.9.1554 zu Kahla zu einer Erbverbrüderung von Wilhelm VI. mit den ernestinischen Herzögen Johann Friedrich II., Johann Wilhelm I. und Johann Friedrich III. dem Jüngeren von Sachsen, die 1555 vom Kaiser abgesegnet wurde (Kahlaer Vertrag), gemäß dem bei kinderlosem Ableben der Henneberger Linie die Übernahme der Henneberger Besitzungen durch die Sachsen-Herzöge vorgesehen war. Die Gegenleistung für diesen Anspruch war die Übernahme der Schulden der Henneberger. Am 25.12.1583 starb das Grafengeschlecht aus, zuletzt in der Linie Henneberg-Schleusingen. Problematisch war, daß bei Eintritt des Erbfalls 1583 sowohl die ernestinischen als auch die albertinischen Wettiner gleichermaßen Erbansprüche stellen konnten und auch stellten, worauf sich langwierige Erbstreitigkeiten entwickelten. Über das Erbe erhob sich Streit zwischen den beiden sächsischen Häusern, und die Güter wurden eine Zeitlang gemeinsam verwaltet. Endgültig wurden die hennebergischen Besitzungen erst am 9.8.1660 geteilt, wobei der größere Teil, 7/12, an die Ernestiner (Hauptteil an Sachsen-Meiningen (10 Quadratmeilen), des weiteren Sachsen-Weimar-Eisenach (5,3 Quadratmeilen), Sachsen-Coburg-Saalfeld (2,7 Quadratmeilen), Sachsen-Gotha-Altenburg (0,6 Quadratmeilen), Sachsen-Hildburghausen (0,75 Quadratmeilen)) und 5/12 an die albertinische Linie (8,5 Quadratmeilen) fielen. Die Albertinische Linie bekam also die Gebiete um Schleusingen und Suhl, und die Ernestinische Linie bekam die Gebiete um Wasungen, Meiningen, Ilmenau und Themar. So kamen beide Linien in den Genuß, das hennebergische Wappen in ihr vermehrtes Wappen aufnehmen zu können. Für die in der vergangenen Geschichte territorial benachteiligten Ernestiner war das ein politisch-territoriales Highlight, konnten sie doch dadurch die südthüringischen Grenzen etwas zu ihren Gunsten ausrunden. Eine Sonderrolle nahm die Herrschaft Schmalkalden ein, denn hier kam der hennebergische Anteil aufgrund der Vereinbarungen des zwischen Graf Georg Ernst von Henneberg, Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel und Vertretern des ernestinischen Sachsens geschlossenen Salzunger Vertrages von 1583 an die Landgrafschaft Hessen-Kassel, die bereits die andere Hälfte besessen hatte. Die albertinische Linie ging aber 1815 der einst hennebergischen Besitzungen wieder verlustig, denn die kamen an Preußen, und seitdem ist Henneberg für die albertinische Linie nur noch ein Erinnerungswappen. Der hessische Teil kam 1866 an Preußen.

Literatur, Links und Quellen:
Lokalisierung auf Google Maps: https://www.google.de/maps/dir///@50.9454946,10.7041868,17.25z - https://www.google.de/maps/dir///@50.9457551,10.7043907,192m/data=!3m1!1e3
Amt Großrudestedt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_Gro%C3%9Frudestedt
Hin und Her der Grafschaft an der Schmalen Gera: Johann Heinrich von Falckenstein: Thüringische Chronicka, Erfurt 1738,
https://books.google.de/books?id=92RdAAAAcAAJ S. 692. Dort wird auch die Geschichte einiger anderer thüringischer Grafschaften beschrieben, z. B. Camburg S. 786 etc.
Beschreibung des früheren Bestandes der Wappen: Georg Rathgeber: Beschreibung des Herzoglichen Museums zu Gotha, Gotha 1835,
https://books.google.de/books?id=KtlWAAAAcAAJ - https://books.google.de/books?id=myZkAAAAcAAJ S. 329
Etliche Wappen sind im Sächsischen Stammbuch:
http://digital.slub-dresden.de/fileadmin/data/280736444/280736444_tif/jpegs/280736444.pdf S. 16-17
Grafschaft Berka:
https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Berka
Grafen von Berka:
https://de.wikipedia.org/wiki/Berka_(Adelsgeschlecht)
Grafschaft Groitzsch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Groitzsch
Burg Groitzsch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Groitzsch
Burg Groitzsch:
http://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/groitzsch_grafen_von/groitzsch.html
Karl Gautsch: Das Wappen Wiprechts von Groitzsch und seiner Nachkommen, in: Archiv für Sächsische Geschichte Bd. 10 (1872) S. 86-97
Burg Gleißberg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kunitzburg
Gleisberg:
http://www.lexikus.de/bibliothek/Ritterburgen-und-Bergschloesser-Deutschlands-Band-1/Gleisberg-oder-Kunitzburg
von Allstedt und Gleisberg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Allstedt_(Adelsgeschlecht)
Vögte von Plauen:
https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6gte_von_Plauen
Vogtländischer Krieg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndischer_Krieg
Plauen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Plauen
Haus Reuß:
https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Reu%C3%9F#Die_V%C3%B6gte_von_Weida,_Plauen,_Gera_und_Greiz_sowie_die_Reu%C3%9Fen
Geschichte von Apolda:
https://de.wikipedia.org/wiki/Apolda#Fr%C3%BChgeschichte_und_Mittelalter
Vitzthum von Apolda:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vitzthum_(Adelsgeschlecht)
Niederroßla:
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Niederro%C3%9Fla
von Lobdeburg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lobdeburg_(Adelsgeschlecht)
Leuchtenburg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtenburg_(Seitenroda)
Lobdeburg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lobdeburg
Lobdeburger:
https://wuerzburgwiki.de/wiki/Lobdeburger
Burgau:
https://de.wikipedia.org/wiki/Burgau_(Jena)
Burg Burgau:
https://de.wikipedia.org/wiki/Burgruine_Burgau
Eulenburg: Otto Hupp, Münchener Kalender 1902
Eulenburg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eulenburg_(Adelsgeschlecht)
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https://de.wikipedia.org/wiki/Eilenburg
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https://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=593
Wolkenstein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_Wolkenstein
Wolkenstein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolkenstein_(Erzgebirge)
Wolkenstein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wolkenstein_(Erzgebirge)
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https://de.wikisource.org/wiki/Ritterg%C3%BCter_und_Schl%C3%B6sser_im_K%C3%B6nigreiche_Sachsen:_Wolkenstein
Grafschaft Ravensberg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Ravensberg
Jülich-Kleve-Berg, Erbfolgestreit:
https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BClich-Klevischer_Erbfolgestreit
Grafschaft Henneberg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Henneberg
Grafschaft Mark:
https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Mark
P. Lehfeldt: Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens, Heft VIII, Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha: Landrathsamtsbezirk Gotha: Amtsgerichtsbezirk Gotha, Jena 1891, S. 66-84
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/PPN632582782/1/LOG_0003/
Roland Krischke, Heiko Laß, Helmut-Eberhard Paulus und Catrin Seidel: Schloß Friedenstein mit Herzoglichem Park Gotha, amtlicher Führer, hrsg. von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Deutscher Kunstverlag, Berlin und München, 3. Auflage 2014, ISBN 978-3-422-02390-1
Heiko Laß: Schloß Friedenstein mit Park in Gotha, in: Höfische Kostbarkeiten in Thüringen, historische Anlagen der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, hrsg. von Helmut-Eberhard Paulus, mit Beiträgen von Heiko Laß, Helmut-Eberhard Paulus und Stefan Winghart, Große Kunstführer der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Band 3, Schnell & Steiner Verlag, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7954-1840-3, S. 87-100
Klaus Neuenfeld: Streifzüge durch Thüringer Residenzen: Ludowinger - Ernestiner - Henneberger - Reußen - Schwarzburger, 344 S., Verlag: Beier & Beran, 1. Auflage 2012, ISBN-10: 3941171704, ISBN-13: 978-3941171701, S. 119-122

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