Bernhard Peter
Hikone (Präf. Shiga), Tempel Daishin-ji


Der Tempel Daishin-ji (dai = groß, shin = Glaube, ji = Tempel) gehört zu einer Gruppe von Tempeln im Stadtteil Teramachi südlich der Yume-kyobashi-castle-Road und wird von einer schmalen und ruhigen Parallelstraße mit Ishigaki-Mauern auf beiden Seiten aus erschlossen, wo sich das Tor zur Anlage befindet. Drei Tempel liegen hier in engster Nachbarschaft, der Raikou-ji und der Gantsuu-ji nordwestlich der Straße und der Daishin-ji (Adresse: 1 Chome-8-37 Honmachi, Hikone, Shiga 522-0064) südöstlich der Straße. Der Tempel, der eine Fläche von ca. 70 m x 50 m einnimmt, ist nicht zu besichtigen. Wenn man durch das Tor hindurchschaut, liegt die einstöckige Haupthalle links im Nordosten der Anlage. Geradeaus befindet sich der private Lebensbereich der Mönche; über dem Eingang spannt sich ein Karahafu. Südwestlich gibt es einen ausgedehnten Friedhofsbereich, einen weiteren geringerer Größe im Norden links der Haupthalle. Ein kleiner Garten nimmt die östliche Ecke des Geländes ein. Das Tor ist ein zweistöckiger Bau mit oben über dem ersten Dach umlaufender Galerie und oben abschließendem Irimoya-Dach, unter dem mittig eine große Kalligraphietafel angebracht ist. Die untersten Wandflächen des Tores haben ein schräggitterartiges Fugenmuster. Die Endflächen der Dachziegel tragen das Tachibana-Kamon, das die Familie Ii neben dem Quadrat aus den vier sich an den Ecken überkreuzenden Balken verwendete, das an eine Abstrahierung des Kanji "Ii" erinnert. Auf diesen Tempel kann man einen kurzen Blick werfen, wenn man durch die alten Viertel der Burgstadt schlendert, man darf aber nicht viel mehr erwarten.



Literatur, Links und Quellen
Lokalisierung auf Google Maps: https://www.google.com/maps/@35.269889,136.2521112,20z?entry=ttu - https://www.google.com/maps/@35.2698726,136.2521156,71m/data=!3m1!1e3?entry=ttu


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