Bernhard Peter
Kyoto, Daitoku-ji (1): Beschreibung und Haupttempel


Lage und Erreichbarkeit
Der Daitoku-ji ist wie auch der Myoshin-ji ein riesiger Tempelkomplex, gelegen im Stadtbezirk Kita-ku und im Stadtviertel Murasakino, eine "buddhistische Kleinstadt" für sich. Das Ensemble beeindruckt durch seine Geschlossenheit, Erhaltung, Größe und Vielfalt und gehört deshalb zu den empfehlenswertesten Zielen in Kyoto, wenn es auch nicht so groß, so labyrinthisch und so schön und perfekt ist wie der Myoshin-ji. Im Süden grenzt das Tempelareal an die Kita Oji Dori, im Westen an die Imamiya Monzen Dori, im Norden an die Imamiya Dori und im Osten an die Daitokuji Dori. In Nord-Süd-Richtung mißt das Gelände 520 m, in West-Ost-Richtung 400 m, wobei sich aber im Südwesten und im Nordwesten tempelfremde Bebauungsstrukturen in das Ensemble hineingefressen haben und die Grenze zur städtischen Bebauung unregelmäßig nach innen verlegt haben.

Erreichbar ist der Tempelkomplex am besten über den U-Bahnhof Kitaoji der Karasuma-Line. Von dort folgt man in südwestlicher Richtung der Kita Oji Dori ca. 2,2 km bis zum ersten Tor. Kitaoji ist aber auch ein wichtiges Busterminal, und die Kita Oji Dori ist eine Hauptroute vieler Busverbindungen. Am Bussteig G findet man die Linien in Richtung Westen, z. B. den Bus Nr. 204 zum Kinkakuji, den Bus Nr. 206 zum Bahnhof Kyoto, Ausstieg jeweils Daitokuji-mae. Ebenso kann man auf der Kita Oji Dori die Linien 1, 8, 101, 102, 204 und 205 nehmen, tagsüber fährt im Schnitt alle 2 Minuten irgendein Bus diese Straße entlang, der einen die zwei Haltestellen mitnehmen kann. Wenn man direkt vom JR-Bahnhof Kyoto aus per Bus anreist, nimmt man ebenfalls die Nr. 206 am Bussteig A3 zum Kitaoji Bus Terminal via Daitokuji.

Der Daitoku-ji ist einer der größten Zen-Tempel und ein Gigant unter den Sehenswürdigkeiten. Es ist nicht so sehr eine Einzelattraktion, sondern die Summe aus unendlich vielen kleinen Sehenswürdigkeiten, die sich wie ein Puzzle zu einer eigenen Welt zusammenfügen. Entsprechend verteilen sich auch die reichlich vorhandenen Besucher. Die Erwartungen sollten aber in einer Hinsicht realistisch sein - man kann nicht in jeden Subtempel reinlaufen. Das sind durchweg funktionierende und intakte, belebte und bewohnte Strukturen, die sich nur zum Teil dem Touristen öffnen. Man betritt kein Museum, sondern eine lebendige Glaubensstätte, und die Grenze zum privaten Lebensbereich der Mönche ist nah. Vom Haupttempel genießt man die frei und ohne Wegezoll erreichbaren Großstrukturen, aber das eigentliche Ziel sind die besichtigbaren Subtempel, von denen jeder einzelne wirklich lohnend ist. Auch wenn leider jeder Subtempel separat Eintritt erhebt, man sollte sich nicht darauf beschränken, nur auf den Wegen der Tempelstadt zu flanieren, sondern wirklich jede sich bietende Gelegenheit nutzen, Subtempel von innen anzuschauen, das ist das eigentlich Wertvolle mit wunderschönen Gärten.

Auch wenn sich das am Ende des Tages ganz schön summiert hinsichtlich der Eintrittsgelder, man trägt damit zum Erhalt von Kulturgut bei und sorgt dafür, daß alles so bleibt, wie wir es lieben, und erhalten wird. Und doch ist das in Kyoto allgemein eine zweischneidige Sache: Einerseits hat man volles Verständnis dafür, daß sich die Tempel aus eigener Kraft finanzieren müssen und daß jeder einzelne Yen dringend nötig ist für Restaurierungen, andererseits ist die Sehnsucht der Tempel nach Einnahmen hochgerechnet ziemlich groß, und die geschickte Aufspaltung in viele Einzelsehenswürdigkeiten eröffnet allgemein so viele Möglichkeiten des Abschöpfens (Eintritt pro Subtempel, Amulette, Goshuin, Sonderbereiche, Garten, Abend-Illumination, Museum, Teeverkauf, Bücherverkauf, Andenken, Teilnahme an buddhistischen Aktivitäten ...), daß man sich nicht gänzlich des Eindrucks einer sehr geschickten Vermarktung entziehen kann. Einige Tempel sind da etwas gieriger, andere etwas netter - man sollte sich das rauspicken, wo man sich wohl fühlt und wo das Verhältnis aus Gebotenem und "Erhaltungsgebühr" stimmt. Außerdem ist diese Aufspaltung in Einzelteile zur höheren Einnahmen-Generierung auch bei uns längst gang und gäbe - Negativ-Beispiel Schloß Versailles.

Die Großbauwerke des Haupttempels sind frei zu besichtigen, genauso wie man alle Straßen des Komplexes ohne Eintrittsgebühr entlanglaufen kann. Innen im eintrittspflichtigen Honbo jedoch herrscht äußerst striktes Photoverbot - man darf noch nicht einmal die Bauwerke von außen und die Gärten photographieren: Wir sprechen hier nicht von musealen Räumen, dafür hat man ja Verständnis, sondern ab Eingangstor geht selbst die harmloseste Blumenaufnahme nicht mehr. Schade, daß der Tempel eine so rigide Politik ausübt und den Besuchern die photographischen Erinnerungsstützen verunmöglicht. Die Atmosphäre wird dadurch nicht besser.


Geschichte und Bedeutung
Der Daitoku-ji wurde 1315 gegründet. Sein Bergname lautet Ryuho-zan (Ryuuhou-zan). Der Gründer war Shuho Myocho (1282-1337), der besser unter seinem Titel Daito Kokushi bekannt ist. Patrone der Gründung waren Akamatsu Norimura (1277-1350) und Akamatsu Norisuke (1314-1371) aus der Provinz Harima. Die Kaiser Hanazono und Go-Daigo förderten den Bau des Tempels. Als kaiserlicher Tempel wurde der Daitoku-ji wohlhabend. 1453 wurden viele Originalgebäude bei einem Brand zerstört. Wie so viele Tempel wurde auch dieser im Onin-Krieg (1467-1477) 1468 erneut durch Brand zerstört. Der Wiederaufbau danach erfolgte unter dem Priester Ikkyu Sojun (1394-1481) mit finanzieller Hilfe der Kaufleute der Hafenstadt Sakai, insbesondere durch den reichen Händler Owa Sorin. 1478 bzw. 1479 waren Hojo und Hatto wiederhergestellt. 1529 hatte man das San-mon wiederaufgebaut. Seit der Mitte des 16. Jh. entwickelte der Daitoku-ji eine enge Beziehung zu Feudalherren und ihren Familien, die hier Subtempel errichten ließen, Sponsoring gegen Familiengrablege und spirituelle Fürsorge. Der Tempel hatte eine große Nähe zu den Reichseinigern. Oda Nobunaga (1534-1582) ist auf dem Tempelkomplex im Soken-in begraben, und Toyotomi Hideyoshi förderte die Anlage, gab Land und errichtete einen weiteren Subtempel. Zu besten Zeiten besaß der Daitoku-ji um die 80 Subtempel auf seinem Gelände. Im Jahr 1636 feierte man das 300ste Gedächtnis des Gründungsabtes, und aus diesem Anlaß baute man 1635 den Hojo und 1636 den Hatto neu, größer und besser. Einen größeren Niedergang erlebte der Daitoku-ji in der Meiji-Zeit. Viele Subtempel wurden zerstört, und etliche Kusntschätze mußten aus wirtschaftlichen Zwängen veräußert werden. Man muß sich das einmal vorstellen: Diese gigantische Anlage ist nur ein Viertel des einst vorhandenen Subtempelbestandes.

Der Daitoku-ji ist ein Zen-Tempel und bildet den Kopf einer eigenen Tempelgruppe innerhalb des Rinzai-Buddhismus, des Daitoku-ji-Zweiges. Er ist damit einer von insgesamt 14 Haupttempeln des Rinzai-Buddhismus. Die anderen sechs in Kyoto sind der Myoshin-ji, der Nanzen-ji, der Tofuku-ji, der Shokoku-ji, der Tenryu-ji und der Kennin-ji. Außerhalb von Kyoto sind die anderen sieben Haupttempel der Kencho-ji in Kamakura, der Engaku-ji in Kamakura, der Hoko-ji in Hamamatsu, der Eigen-ji in Higashiohmi, der Kogaku-ji in Enzan, Yamanashi, der Buttsu-ji in Mihara, Hiroshima, und der Kokutai-ji in Takaoka, Toyoma. Der Daitoku-ji gehörte nur kurzfristig zu den fünf großen Zen-Tempeln von Kyoto (Kyoto Gozan, Go = 5, Zan = San = Berg), wurde aber unter dem Ashikaga-Shogunat wieder aus der Liste entfernt und gehörte seitdem nicht mehr dazu, ebensowenig wie der Myoshin-ji. Das im Daitoku-ji verehrte Hauptbild (Honzon) ist ein Shaka Nyoria (Buddha Shakyamuni, historischer Buddha).

Während des Tokugawa-Shogunates wurde der Daitoku-ji ab 1615 genauso wie der ebenfalls riesige Tempelkomplex Myoshin-ji im Ji-in Hatto der Kontrolle der Regierung unterstellt. Das waren Regulierungsmaßnahmen, um die sehr reichen, einflußreichen und auch über militärische Kräfte verfügenden Tempel in ihrer Machtstellung einzuschränken und um deren Selbständigkeit und damit Unberechenbarkeit einzuschränken. Zu diesen Regulierungen gehörte auch, daß jeder Zweigtempel eindeutig einer Schule und einem Haupttempel zugeordnet sein mußte. Auch das Verhalten von Mönchen und Nonnen wurde im Detail vorgeschrieben. Im Jahre 1629 kam es zu Protesten der Mönche des Daitoku-ji und des Myoshin-ji gegen die Einschränkungen durch das Ji-in Hatto. Diesen Protest nennt man Shie jiken (Zwischenfall der Purpurroben). Eine Purpurrobe wurde vom Kaiser traditionell als besondere Auszeichnung an Mönche vergeben, doch auch das war verboten. Kaiser Go-Mizuno-o hatte trotz des Verbotes zwei solcher Roben verliehen, und die betreffenden Mönche hatten sie angenommen. Die beiden begünstigten Zen-Meister Tanden Shi-in und Takuan Soho (1573-1645, Abt des Daitoku-ji), wurden bestraft. Takuan Soho wurde von Tokugawa Hidetada in die Verbannung nach Nordjapan geschickt. 1632 konnte er aufgrund einer Amnestie heimkehren, und nach einem persönlichen Treffen zwischen Takuan Soho und Tokugawa Iemitsu wurde ersterer sogar als Abt eines eigens für ihn gegründeten Tempels nach Edo berufen.


Übergeordnete Gestaltungsprinzipien komplexer Rinzai-Großtempel
Im Gesamtbild fällt wie bei den anderen großen Rinzai-Tempelkomplexen die besondere Mischung ins Auge: Einerseits haben wir eine übergreifende, streng geordnete Zentralstruktur des Haupttempels, andererseits haben wir viele dezentrale Strukturen der halbautonomen, religiös abhängigen, aber wirtschaftlich eigenständigen Subtempel. Diese zwei unterschiedlichen Grundstrukturen spiegeln die Geschichte der Übernahme des Buddhismus, insbesondere des Zen-Buddhismus aus China wider, bei der sich chinesische Import-Elemente mit autochthonen, japanischen Elementen vermischten. Als der Buddhismus selbst nach Japan kam, war das eine ganz andere Situation als 700 Jahre später, als der Zen-Buddhismus seinen Siegeszug in Japan antrat, denn zu diesem Zeitpunkt hatte sich schon eine eigenständige japanische Architektur- und Formensprache etabliert. So kam es zu der Kombination aus einem chinesischen Grundgerüst des Tempels für den Haupttempel mit einer japanischen Struktur für die Einzeleinheiten drum herum. Das klassische chinesische Schema erkennen wir in der linearen Anordnung von Sanmon, Butsuden und Hatto wieder: Sie stehen in einer einzigen, idealerweise in Süd-Nord-Richtung verlaufenden Achse. Große, imposante Gebäude bilden auch optisch das Rückgrat der Anlage. Diese Gebäude werden meist direkt auf bühnenartige Plattformen gestellt, mit einem Boden aus Stein oder Fliesen. Entsprechend läuft man unter dem Dachüberstand erhöht auf dieser steinernen Plattform um das Gebäude herum. Typisch für diese Architektur sind Flügeltüren, die sich nach außen öffnen und zu beiden Seiten der tragenden Säulen nach außen geklappt werden. Gerade, breite Wege laufen mittig direkt auf die Front dieser Gebäude zu. Parallele Wege spannen rings um diese Zentralreihe von Gebäuden eine breite, langgestreckte Zone auf, an deren Seiten sich die Neben- und Funktionsgebäude des Tempels befinden. Diese Monumentalgebäude der Zentraleinheit besitzen keine Zen-, Stein- oder Landschaftsgärten. Sie werden vielmehr von großen Bäumen begleitet, stehen also in einem locker bepflanzten Wald. Auch die typisch japanischen Gartenteiche mit ihren kunstvoll in Szene gesetzten Uferlinien sucht man hier vergebens. Statt dessen gibt es einen rechteckigen Lotusteich, der in der Mitte von einer flach gespannten steinernen Bogenbrücke überquert wird und Teil der Mittelachse ist, meist zwischen erstem und zweitem Tor zu finden. Auch dieses Gestaltungselement ist formal, monumental, nicht aber dekorativ und individuell.

Hinter den diesen Kern der Anlage flankierenden Mauern gruppieren sich die Subtempel, die den japanischen Stil verkörpern. Das fängt schon bei den Zuwegen an - sie sind selten direkt angelegt, sondern indirekt, diagonal oder gewinkelt, oft auch mehrfach geknickt, um symbolisch Abstand zwischen Drinnen und Draußen zu schaffen. In all den oben genannten Punkten sind die Gebäude anders gebaut als die Zentraleinheit. Sie dienen dem Wohnen, und durchaus einem gehobenen Niveau des Wohnens mit entsprechender künstlerischer Ausstattung. Sie werden auf hölzernen Plattformen errichtet und schweben dadurch über dem Erdboden, wodurch die Luft unter den Dielenbrettern zirkulieren kann, was bei dem feuchtwarmen Klima sehr wichtig ist zur Vermeidung von Schimmel und Fäulnis. Anstelle von großen, die ganze Breite der Interkolumnien ausfüllenden Flügeltüren haben wir in den Subtempeln Schiebetüren, sowohl für die Außenwände als auch für die Innenunterteilungen. Shoji und Fusuma prägen die Raumgestaltung. Typisch ist der Shoin-Stil mit Tatami-Matten auf den Holzdiene, Tokonoma-Nischen für schmückende Elemente, im Zickzack gebaute Regale. Umlaufende Veranden aus Holzdielen, manchmal auch auf mehreren Ebenen, kennzeichnen diesen Stil. Die Gärten sind typischerweise kunstvolle Landschaftsgärten, gerne auch symbolhafte Inszenierungen von realen oder imaginären Landschaften bis hin zu Trockenlandschaftsgärten. Diese Gärten dienen dem Schmuck und der kontemplativen Versenkung in ihren Anblick.

In diesem Gegensatz zwischen den verschiedenen Architektur-Grundtypen, dem chinesischen Schema für die repräsentativen Hauptgebäude und dem japanischen Stil für die als Wohn- und Lebensbereich dienenden Substrukturen läßt sich auch ein weiteres wichtiges Gestaltungsprinzip der japanischen Architektur wiederfinden. Es handelt sich um das Konzept des Shin-gyo-so, den drei Ebenen der Formalität, ein Prinzip, nach dem auch einzelne Gärten und ganze Städte angelegt wurden: Shin = formell, hohe Regelmäßigkeit und Strukturierung, gyo = semiformell, Übergangsbereich, und so = informell, geringe Durchstrukturierung und niedriger Planungsgrad. Aber nicht nur in der Architektur wird dieses Prinzip eingesetzt, sondern auch im Noh-Theater, beim Tee-Weg und im Ikebana. In diesem Konzept entspricht die aus der chinesischen Tempel-Architektur entlehnte Anlage dem formellen Bereich. Die Bereiche der Subtempel zwischen erstem und zweitem Tor entsprechen dem halbformellen Bereich: Die Gärten sind noch nicht ganz so privat, weil sie von außen eingesehen werden können, der Bewuchs ist eine Mischung aus großen Bäumen und gestalteter Gartenarchitektur, und diese Vorbereiche besitzen geknickte oder diagonale Wege, meist Plattenwege. Diese Vorbereiche entfalten typischerweise ihre Hauptwirkung vom Eingangstor aus. Selbst wenn die Subtempel nicht zu besichtigen sind, ist oft das Omote-mon offen und nur mit einer quergelegten Bambusstange für den Publikumsverkehr gesperrt. man kann dann von dem einzigen relevanten Bezugspunkt dieser Gärten die Anlage wie in einem Bilderrahmen genießen. Der innerste Bereich der Subtempel, hinter dem zweiten Tor gelegen und nicht von außen einsehbar, ist der informelle und private Bereich. Hier entfaltet sich die ganze japanische Gartenbaukunst, die Wege sind verschlungen und hinsichtlich des betretenen Untergrundes vielgestaltig. Hier wird ein Maximum symbolischer Gestaltung investiert. Die Gartenanlagen werden auf Bezugspunkte im Lebensbereich der Bewohner hin optimiert, z. B. auf die Hojo-Veranda hin. Auch hier kommt wieder das Prinzip des Einrahmens der gebauten Landschaften zum Tragen, nur hier wird der Rahmen von den Pfosten der Veranda, der Veranda-Brüstung und dem Dachüberstand gebildet, oder, wenn man auf den Tatami-Matten im Raum selbst sitzt, von den aufgezogenen Shoji-Wänden. All die inneren Gestaltungselemente, die Teehäuser, die Hojo-Gärten, die Räume zur Religionsausübung und zur Meditation, zählen zum privaten und informellen Bereich. Somit wird in der Gesamtanlage eine formelle Kernstruktur aus den Hauptbauten des Haupttempels erzeugt, die von einem Kranz informeller Subeinheiten umgeben ist, die jeder für sich einen semiformellen Übergangsbereich zwischen Omote-mon und Genkan besitzen. Zum Semiformellen Bereich gehören meist ein Kuri, die Küchen- und Verwaltungsgebäude, manchmal auch ein Shoro. Zum informellen Bereich gehören Shoin, Hojo und Chashitsu. Die Übergangsbereiche schützen die Intimität des informellen Bereiches und bilden den Übergang, stimmen den Besucher in und schaffen Distanz. Durch diese Pufferzonen kann man die Welt da draußen abstreifen und sich auf den verfeinerten Kunstgenuß in den intimen Bereichen einstimmen.


Rundgang und Struktur der Anlage
Die Tempelanlage ist auf allen Wegen ohne Bezahlschranke begehbar, und die Repräsentativgebäude des an der Ostflanke des Gesamtareals gelegenen Haupttempels kann man von außen besichtigen. Nur der Honbo-Bereich kostet Eintritt. Von den Toren des gesamten Tempelgeländes haben sich drei erhalten, das Minami-mon (Südtor) am südlichen Ende der Nord-Süd-Hauptachse zur Kita Oji Dori hin, das im rechten Winkel dazu gestellte und nach Osten gerichtete, stets verschlossene Tor an der Ecke zwischen Kita Oji Dori und Daitokuji Dori (Kajii-mon, Hirakezu-no-mon) und das weiter nördlich gelegene So-mon am östlichen Ende des West-Ost-Hauptweges. Alle drei Tore stehen nicht in Linie mit den Hauptgebäuden des Tempels und sind funktional dem Gesamtareal zuzuordnen.

Mit dem regelmäßig geschlossenen Chokushi-mon, dem Tor für die kaiserlichen Gesandten, wird die Reihe der repräsentativen Gebäude des Haupttempels eröffnet. Der Stil ist Momoyama-zeitlich. Das 1590 erbaute Tor befand sich früher auf dem Gelände des kaiserlichen Palastes und diente dort als Südtor. Kaiserin Meisho schenkte das Tor 1640 an den Tempel. Direkt nördlich davon steht das San-mon (wichtiges Kulturgut), dessen Holzteile zinnoberrot gestrichen sind. Es wird auch Kinmo-kaku genannt, Pavillon des goldenen Haares. Das steht auch so auf der kalligraphierten Tafel des Tores. Erst war es 1523-1526 von Shucho (1448-1532) nur einstöckig konzipiert worden, wurde aber durch Sen-no-Rikyu 1589 um ein Obergeschoß (damit ein Ni-juu-mon, zweistöckiges Tor) erweitert, das er mit Spenden finanziert hatte. Dafür wurden auch die beiden steilen seitlichen Treppen mit Eingangsgehäuse angebaut, was einen neuen Standard in der Konstruktion solcher Tore setzte. Im oberen Raum befinden sich Figuren von Buddha Shakyamuni, seinen beiden Gefährten Mahakashyapa und Ananda und der 16 Arhats. Sen-no-Rikyu soll hier einst ein Bildnis seiner selbst aufgestellt haben bzw. von den dankbaren Mönchen bekommen haben, worüber sich Toyotomi Hideyoshi so sehr ärgerte (unter seinem Untergebenen hindurchgehen zu müssen, war eine Zumutung), daß er den Meister 1591 zu rituellem Selbstmord zwang. Andererseits ist bis heute nicht geklärt, warum die einst sich sehr nahestehenden Persönlichkeiten sich letztendlich entzweit haben. Vermutlich war der Teemeister einfach zu unabhängig, zu selbständig und zu mächtig geworden.

Rechterhand der Hauptachse liegt auf der Höhe etwa in der Mitte zwischen Chokushi-mon und San-mon das Badehaus (Yokushitsu). In Verlängerung der Hauptachse nach Norden folgen zwei große, zweistöckige und sehr ähnlich gebaute Hallen. Die erste, etwas kleinere, ist die Buddha-Halle (Butsuden, wichtiges Kulturgut, 1664-1665 errichtet) mit einer Statue des sitzenden Buddha Shakyamuni (Shaka Nyorai zazo). Vor der Shaka-Figur stehen drei Namenstafeln (Ihai) für Kaiser Go-Daigo, den Gründungsabt Daito Kokushi und seinen Amtsnachfolger Tetto Giko (Tettou Gikou, 1295-1369). Der ramponierte Wolkendrache (Unryu-zu) der Decke ist eine Arbeit von Kano Motonobu.

Die zweite, etwas größere, aber sehr ähnliche Halle ist die Lehrhalle (Hatto, Dharma-Halle, wichtiges Kulturgut, nach etlichen Bränden in der gegenwärtigen Form 1636 erbaut). Die Lehrhalle war eine Stiftung von Inaba Masakatsu, Herr von Odawara. Der Drache an der Decke stammt von Kano Tanyu (1602-1674). Im Norden der Lehrhatte befindet sich das Tor zum Verwaltungs- und Lebensbereich der Mönche, dem Honbo. Die drei letztgenannten Gebäude, Butsuden, Hatto und Mon, sind in der Mittelachse durch einen gedeckten Korridor miteinander verbunden. Zwei weitere wichtige Gebäude liegen östlich der Hauptachse, auf der Höhe zwischen den beiden Hallen der Sutrenspeicher (Kyozo), auf drei Seiten von einem Teich umgeben, und nördlich davon der Glockenturm (Shoro). Damit entspricht der Daitoku-ji der typischen Anlage eines großen Zen-Klosters mit allen wichtigen Einzelbauten.

Im Norden dieser Hauptgebäude liegt der querrechteckig ummauerte Block der Verwaltungsgebäude und der Einrichtungen zum Wohnen und Leben der Mönche. Drei Tore sind in die südliche Abschlußmauer integriert, in der Mitte das vorerwähnte Mon mit längs stehendem First und seitlichen Türen, links davon der schlichte Besuchereingang mit querstehendem Satteldach und rechts davon ein drittes Tor (Kara-mon) mit durchgehendem First quer und zwei kurzen Firststücken über den Karahafu. Das Momoyama-zeitliche, als Nationalschatz klassifizierte Karamon soll aus der Burg Fushimi stammen. Es handelt sich um ein vierbeiniges Tor im Kirizuma-Stil mit einem Nokikarahafu-Giebel auf der Front- wie auf der Rückseite und einer Bedeckung aus Zypressenrinde (Hinoki).

Hinter den ersten beiden Toren liegt der Honbo Kuri (Küchen- und Verwaltungsbau, mit einem Kuri Genkan auf der Südseite), hinter dem dritten Tor der einstöckige, 29,8 m x 17,0 m messende Dai-Hojo (große Abtsresidenz, frühe Edo-Zeit, 1635, als Nationalschatz klassifiziert) mit einem ziegelgedeckten Sangawarabuki-Dach im Irimoya-Stil, mit nordseitig angebautem Genkan (1636 erbaut, ebenfalls Nationalschatz) und mit dem Hojo-Garten (Hojo teien) auf der Südseite. Beide Bereiche werden durch zwei gedeckte Korridore miteinander verbunden; die Außenbereich trennt ein in Nord-Süd-Richtung verlaufender Korridor, zu dem vom öffentlichen Bereich außerhalb der Mauer eine kleine Treppe hochführt. Im Hojo sind Fusuma-e von Kano Tanyu (1602-1674) zu sehen. Die geharkte Kiesfläche des Hojo Teien hat genauso wie beim Daisen-in zwei aufgeschüttete Kegel aus Kies. In der Südostecke des Hojo teien stehen einige markante Steinsetzungen, Suibunseki, Karetaki (Trockenwasserfall) und Sanzonseki. Im Osten des Hojo liegt der Garten Azuma niwa.


Subtempel
Wie mehrere andere große Rinzai-Komplexe besitzt auch der Daitoku-ji etliche Subtempel, also zwar in religiöser und juristischer Abhängigkeit des Haupttempels stehende halbautonome Einheiten innerhalb der Dachorganisation und auf dem Grund des Tempels stehend, andererseits wirtschaftlich eigenständig. Ein Subtempel besitzt seinen eigenen Abt, der für die religiöse Leitung zuständig ist und durchaus auch innerhalb der Lehre des Haupttempels Unterschulen vertreten kann. Ein Subtempel hängt wirtschaftlich nicht am Tropf des Haupttempels, sondern versorgt sich selbst und muß sich selbst um seinen Unterhalt kümmern. Einerseits ergibt sich dadurch eine enge Symbiose mit einer Stifterfamilie, die solche Subtempel als Familientempel stiftete. Andererseits erklärt das auch die für den Touristen manchmal etwas nervige Tatsache, daß bei jedem Subtempel erneut Eintrittsgeld fällig wird.

Zur Übersicht über die Strukturen, insbesondere über die 24 Subtempel (Tatchu) teilen wir das Tempelareal in mehrere Bereiche. Der Haupttempel nimmt den mittleren Bereich im Osten ein. Ein Hauptweg teilt das Areal von Westen nach Osten in eine nördliche und eine südliche Hälfte, knickt dann entlang des Haupttempels nach Süden ab, und führt dann erneut an dessen Chokushimon vorbei nach Osten. Mehrere Nord-Süd-Wege teilen sowohl die Nordhälfte als auch die Südhälfte in weitere Erschließungsblöcke ein.

Nordhälfte: Im Norden des Haupttempels liegt ein Block von drei separat ummauerten Einheiten. Geht man entlang des Haupttempels nach Norden, liegt auf der Höhe des Karamon der Zugang zu dem inneren Bereich des Daitoku-ji und dem Dai-Hojo (Dai-Houjou), der auch noch zum Haupttempel gehört. Folgt man der kleinen Fortsetzung des Weges nach Norden, zweigt rechterhand eine Sackgasse ab, die einerseits zum nördlich gelegenen Daisen-in führt, andererseits zum am Ende der Sackgasse liegenden Shinju-an. Zurück zum Weg nach Norden: In gerader Fortsetzung erreicht man das Eingangstor des Hoshun-in (Houshun-in), und linkerhand liegen die Zugänge zum Ryusen-an (Ryuusen-an, ganz im Norden) und zum Nyoi-an (direkt südlich daneben, sehr schmale Parzelle).

Mit diesen beiden letztgenannten Subtempeln ist bereits der mittlere Block des Nordbereichs eröffnet. Die anderen drei Strukturen werden von der Südseite her vom in West-Ost-Richtung verlaufenden Hauptweg aus erschlossen; dort führt das östliche Tor zum Juko-in (Jukou-in), das mittlere Tor zum Soken-in (Souken-in), und das westliche Tor zu einem Friedhofsbereich. Durch einen Seitenweg (Funaoka-higashi Dori) in Nordrichtung von dem mittleren Block abgesetzt folgt der ebenfalls vom Hauptweg aus zugängliche Ryusho-ji (Ryuusho-ji) mit dem Sodo (Soudou). Der nächste nach Norden führende Querweg (Imamiya Monzen Dori) führt zum etwas versteckt abseits liegenden Raiko-ji (Raikou-ji), außerhalb des straßenumschlossenen Kernbereiches.

Südhälfte: Ein vom Minami-mon ausgehender und etwas versetzt auf die zentrale Achse des Haupttempels zulaufender Weg gibt Zugang zu vier Subtempeln: Östlich des Weges liegen von Süden nach Norden der Yotoku-in (Youtoku-in) und der Tokuzen-ji, westlich des Weges der große Obai-in (Oubai-in) und der kleinere Ryogen-in (Ryougen-in). Dort, wo der Hauptweg an der Südwestecke des Haupttempels nach Norden abknickt, führt eine S-förmig zweimal geknickte Sackgasse zu drei Subtempeln: Ganz im Süden westlich des Obai-in (Oubai-in) liegt der Daiji-in, nach Norden folgen der Zuiho-in (Zuihou-in) und der Korin-in (Kourin-in).  Vom nach Norden verlaufenden Abschnitt des Hauptweges zweigen nach Westen die Zugänge zum Shoju-in (Shouju-in) und zum Sangen-in ab. Folgt man dem Hauptweg nach Westen, gelangt man an einem Zweittor des Sangen-in vorbei zum Zuiun-ken, mit dem der mittlere Block der Südhälfte abgeschlossen ist.

Der nächste Block der Südhälfte weiter im Westen wird von vier Subtempeln gebildet, die alle über einen Stichweg in Nord-Süd-Richtung erschlossen werden. Von Süden nach Norden sind dies der winzige Daiko-in (Daikou-in, auch Taiko-in), der Ryoko-in (Ryoukou-in), der Gyokurin-in und als nördlicher Abschluß der Koto-in (Koutou-in) mit sehr großem, dicht bewaldeten Grund. Ganz im Westen folgt noch, wieder von der über die Imamiya Monzen Dori nach Westen verlängerten Ost-West-Hauptachse aus zugänglich, der Koho-an (Kohou-an, auch Koho-in), außerhalb des straßenumschlossenen Kernbereiches.

Von diesen Subtempeln kann man nur wenige besichtigen, nämlich den Korin-in (nicht ganzjährig offen), den Ryogen-in, den Daisen-in, den Zuiho-in, den Koto-in, den Obai-in (nur wenige Wochen im Jahr) und den Soken-in. Photofreunde seien vor dem Daisen-in gewarnt, das ist der photofeindlichste Tempel in ganz Kyoto. In die Tasche, Tasche zu, Kamera während des ganzen Rundgangs nicht berühren, selbstverständlich sind auch alle Gartenaufnahmen und Außenphotos der Gebäude verboten. Fehlt nur noch, daß die Tasche versiegelt werden muß. Beim Obai-in ist das Photoverbot ähnlich umfassend. Dennoch sind beide sehr, sehr sehenswert. Auch beim inneren Bereich des Haupttempels herrscht striktes Photoverbot. Wer auf schöne Photos nicht verzichten kann, mache trotz all seiner Bedeutung einen großen Bogen um den Daisen-in (der Obai-in hat eh meistens zu) und gehe statt dessen in den Korin-in und den Zuihou-in, da sind die Leute verständnisvoll und nett, und man darf die Gartenanlagen photographieren, ebenso die Gebäude von außen - nur dafür findet man keinen richtigen Standpunkt, weil man nicht außen herumgehen kann.


Chokushi-mon von Südosten

Chokushi-mon von Süden

San-mon von Nordosten

San-mon von Norden

San-mon von Norden

Butsuden von Südosten

Butsuden von Südosten

Butsuden von Süden

Butsuden, Innenraum

Hatto von Südwesten

Hatto von Nordwesten, im strömenden Regen

Hatto vom Eingang in den Kuri aus gesehen

Kuri von Südwesten

Blick vom Tor zum Kuri auf Nebengebäude, im Hintergrund in der Mitte das Dach des Juko-in


Literatur, Links und Quellen:
Lokalisierung auf Google Maps: https://www.google.de/maps/@35.0432949,135.7449053,17.25z - https://www.google.de/maps/@35.0434487,135.7461308,248m/data=!3m1!1e3
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Judith Clancy, Ben Simmons: Kyoto Gardens - Masterworks of the Japanese Gardener's Art, 144 S., Verlag: Tuttle Shokai Inc. 2015, ISBN-10: 4805313218, ISBN-13: 978-4805313213, S. 74-79
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Gregory P.  A. Levine: Daitokuji - the Visual Cultures of a Zen Monastery, 444 S., University of Washington Press, 2006, ISBN-10: 0295985402, ISBN-13: 978-0295985404
Hans Günter Wachtmann, Ingrid von Kruse: Daisen-in - ein Zen-Tempel des 16. Jahrhunderts in Kyoto, 192 S., Verlag: Hirmer 2004, ISBN-10: 3777486108, ISBN-13: 978-3777486109
Daisen-in, including all the Gardens and Tea Houses of Daitoku-ji, vom Tempel herausgegebene Publikation aus Anlaß des 500. Gründungsjahres (2047 buddh. Zeitrechnung)
Haupttempel auf Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Daitoku-ji - https://de.wikipedia.org/wiki/Daitoku-ji
Haupttempel auf Kyotofukoh:
https://kyotofukoh.jp/report65.html
Haupttempel auf Japan-Kyoto:
https://japan-kyoto.de/daitokuji-tempel-kyoto/
Gregory P.  A. Levine: Daitokuji - the Visual Cultures of a Zen Monastery, 444 S., University of Washington Press, 2006, ISBN-10: 0295985402, ISBN-13: 978-0295985404,
https://books.google.de/books?id=SYafGw5XMAMC
Seite des Rinzai-Buddhismus:
http://rinnou.net/cont_03/07daitoku/ - http://zen.rinnou.net/head_temples/07daitoku.html
Sen no Rikyu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sen_no_Riky%C5%AB - https://en.wikipedia.org/wiki/Sen_no_Riky%C5%AB
Takuan Soho:
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