Bernhard Peter
Historische heraldische Exlibris (71)

Exlibris von Adolf Matthias Hildebrandt:
Dieses Exlibris ist durch das am unteren rechten Rand eingedruckte Monogramm als Werk von Adolf Matthias Hildebrandt (16.6.1844-30.3.1918) ausgewiesen. Oben ist das Blatt für "Alla Edle von Stockhammern / gb. Freiin König von Warthausen" auf das Jahr 1902 datiert. Vom gleichen Künstler gibt es übrigens auch ein Exlibris aus dem Jahr 1901 für den Diplomaten Karl Edler von Stockhammern (1869-1928), vermutlich ihr Ehemann. Zwei leicht einander zugeneigte Schilde werden in dem hiesigen Blatt unter einer gemeinsam genutzten Laubkrone zum Ehewappen zusammengestellt. Innerhalb des rechteckigen, oben und unten ausgerundeten Zentralfeldes wird das Wappen von zwei Eichenzweigen eingefaßt.

Das Wappen der von Stockhammern, hier heraldisch rechts, ist durch eine eingebogene Spitze in drei Felder geteilt, Feld 1 (rechts): über grünem Boden in Blau zwei emporfliegende Vögel (Tauben oder Lerchen), Feld 2 (links): in Rot ein dreispitziger natürlicher Fels, auf dem ein auffliegender naturfarbener Falke sitzt, Feld 3 (Spitze): in Silber auf grünem Boden ein naturfarbener Eichenbaumstumpf, darüber auf einem schwarzen Pferd reitend ein blau gekleideter Ungar, der einen Streithammer in der Faust schwingt (leicht variiertes Stammwappen). Der Schild ist hier bezüglich der Blickrichtung der Inhalte und der Felderposition aus Courtoisie gewendet, wie man im Vergleich mit dem Exlibris für Karl Edler von Stockhammern vom gleichen Künstler sieht. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bay Seite: 118 Tafel: 144. Die hier nicht dargestellte Helmzier wäre zu rot-blauen (sic!) Decken ein gekrönter, auffliegender, naturfarbener Falke auf seinem Baumstumpf sitzend zwischen zwei rot-silbern abwechselnd mehrfach schräg nach innen geteilten Büffelhörnern. Im Rietstap wird der Blason wie folgt angegeben: "D'argent à un homme habillé d'azur coiffé d'un bonnet du même tenant de sa main dextre levée un maillet au naturel et monté sur un cheval de sable houssé de gueules galopant sur une terrasse de sinople de laquelle s'élève un tronc d'arbre au-dessous du corps du cheval, le champ chapé-ployé, à dextre d'azur à deux colombes volantes l'une sur l'autre au-dessus d'une terrasse de sinople, à senestre de gueules à un faucon essorant posé sur un rocher le tout d'argent. Casque couronné. Cimier un faucon essorant d'argent couronné d'or entre deux proboscides, celle à dextre barrée et celle à senestre bandée de gueules et d'argent de six pièces. Lambrequin de gueules et d'azur." Im Siebmacher steht zu lesen, daß es sich um ein Rosenheimer Bürgergeschlecht handelt, das nach Grieskirchen im Hausruckviertel in Oberösterreich kam und dort Ratsmitglieder stellte. Kaiser Franz I. adelte die Familie 1759 (D. 8.5.1760). 1828 wurde die Familie in Bayern in die Adelsmatrikel eingetragen.

 

Das heraldisch linke Wappen ist das der Freiherren von König auf Warthausen. Die Familie von König stammt eigentlich aus dem Elsaß und ist im Laufe des 17. Jh. nach Schwaben gekommen. 1623 erhielten ihre Mitglieder den rittermäßigen Adelsstand für Reich und Erblande. Eine Adelsbestätigung datiert von 1741. Die Familie war ritterschaftlich begütert mit Fachsenfeld, Warthausen, Königshofen und Mauern. Die von König führen als Stammwappen in Blau eine goldene Krone, durch die ein goldenes Zepter gesteckt ist. Die hier nicht dargestellte Helmzier wäre zu blau-goldenen Decken wachsend ein blau gekleideter, bärtiger, golden gekrönter Mann mit blauer Zipfelmütze, in der Rechten ein goldenes Lilienzepter (Glevenzepter) haltend, die Linke in die Hüfte gestützt, Kragen, Ärmelaufschläge und Knöpfe golden. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher, Band Bad, Seite: 111, Tafel: 65, Erg, Seite: 42, Tafel: 21 und Wü, Seite: 9, Tafel: 10. Weitere Exlibris des gleichen Künstlers für die Freiherrlich von König'sche Majorats-Bibliothek zu Fachsenfeld zeigen nur dieses Stammwappen.

Hier haben wir ein vermehrtes Wappen der von König zu Warthausen (Freiherrenstandsbestätigung 15.2.1867): Der Stammschild ist einem neuen Hauptschild für Warthausen aufgelegt, schwarz mit silbernem Balken und überdeckt von zwei goldenen, schräggekreuzten, unten bewurzelten Lilienstäben. Diese Variante ist im Rietstap zu finden: "De sable à une fasce d'argent et deux bâtons fleurdelisés arrachés d'or passés en sautoir brochant sur la fasce, sur le tout d'azur à une couronne d'or doublée de gueules enfilée d'un sceptre d'or". Diese neue Kombination wird mit zwei Helmen (nicht abgebildet) geführt: Helm 1 (rechts): gekrönt, Stammkleinod König, Helm 2 (links): zu schwarz-goldenen Decken auf einem roten Kissen drei überkreuzte Lilienstäbe, ein schwarzer zwischen zwei goldenen (Warthausen). Wortlaut Rietstap: "Deux casques, le 1 couronné. Cimiers 1° un vieillard issant habillé d'azur boutonné et rebrassé d'or couronné du même coiffé d'un bonnet albanais d'azur houppé d'or, tenant de sa main dextre un sceptre du même, la senestre appuyée sur sa hanche (König). Lambrequin d'or et d'azur. 2° trois bâtons fleurdelisés en pals et accostés, celui du milieu de sable et les deux autres d'or, issants d'un coussin de gueules (Warthausen). Lambrequin d'or et de sable." Das Wappen Warthausen alleine wird beschrieben im Siebmacher Band: WüA Seite: 144 Tafel: 79.

Exlibris von Ernst Loesch:
Der Künstler Ernst Loesch (28.4.1860-14.8.1946) ist der Urheber dieses Bücherzeichens für die Nürnberger Patrizierfamilie Imhoff. Das Blatt ist undatiert, in der Literatur wird 1905 angegeben. In stark verschnörkelter Schrift trägt das Blatt im oberen Teil neben der Zweckbestimmung "Ex libris" die Initialen "H" und "I". Es handelt sich um Oberstleutnant Hans Freiherr von Imhoff (6.5.1874-1953). Er war selbst Graphiker und Heraldiker. 1903-1953 war er Pfleger von St. Rochus. Es gab 1940, 1941, 1942 und 1954 mehrere Ausstellungen mit seinen Werken. Das Wappen zeigt in Rot das Vorderteil eines goldenen Löwen mit einem über dem Kopf hochgebogenen Fischschwanz (See-Löwe), auf der linken Pranke stehend, die rechte Pranke vorwärts streckend, auf dem Helm mit rot-goldenen Decken das Schildbild. Ob es glücklich ist, ein Motiv, das von der eleganten Balance auf einer Pranke lebt, in einem stark geneigten Schild darzustellen, muß das Auge des Betrachters entscheiden.

Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bad Seite: 109 Tafel: 64, Band: Pr Seite: 186 Tafel: 235, Band: Bad Seite: 57,  Band: Bay Seite: 41 Tafel: 40, Band: NÖ1 Seite: 208 Tafel: 99, Band: Sa Seite: 34 Tafel: 37, Band: Salz Seite: 28 Tafel: 11, sowie im Münchener Kalender 1919. Die Familie stammt ursprünglich aus Lauingen in Schwaben. Von da breitete sie sich nach Augsburg und Nürnberg aus, wo die durch Fernhandel wohlhabend gewordene Familie seit der Mitte des 14. Jh. zu den rats- und gerichtsfähigen Geschlechtern gehörte. Seit der ersten Hälfte des 16. Jh. gehörten Geldgeschäfte zum Erfolgskonzept der Imhoffschen Handelsgesellschaft.

 

Exlibris von Alexander von Dachenhausen:
Das Bücherzeichen mit der Beschriftung "EX LIBRIS Constantini et Mariae de Jerin-Gesess. A. D. 1900" hat der Künstler Alexander von Dachenhausen (5.9.1848-3.11.1916) angefertigt; sein eingedrucktes AD-Monogramm ist unter dem unteren Schildrand zu sehen. Wie immer besticht auch hier die Arbeit dieses Graphikers durch die ungeheure Präzision der Zeichnung, die Sauberkeit und den Detailreichtum der Ausarbeitung und die vorbildliche heraldische Gestaltung. Der Aufriß ist so gut und beeindruckend, daß jeder weitere Schmuck des Blattes überflüssig wäre, und deshalb umgibt die Komposition nur ein einfacher dicker Balkenrahmen.

Bei dem Eigner handelt es sich um Konstantin Joseph Bernhard Karl Leopold von Jerin (18.9.1838-4.5.1924), den Sohn von Karl von Jerin (1802-1880) und dessen Frau, Leopoldine Edle Levitschnigg von Glomberg (1811-1883). Konstantin von Jerin heiratete am 12.6.1873 in London Mary Trier (27.10.1852-29.6.1935). Das genannte Gut Geseß, seit 1657 in Familienbesitz, liegt im damaligen preußischen Landkreis Neisse, Oberschlesien, heute in der polnischen Woiwodschaft Oppeln. Das Gut Geseß gehörte bereits seinem Vater, neben dem ebenfalls dort gelegenen Gut Alt-Patschkau, heute Paczków im Powiat Nyski. Konstantin von Jerin wurde auf Geseß geboren, übernahm das Gut und verstarb auch dort. Er wurde 1895-1912 Landrat des Landkreises Neisse und war als Politiker seit 1877 Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Er stand in Diensten des preußischen Königs als Rittmeister und Kammerherr. Konstantin und Mary hatten einen Sohn, Constantin-Magnus (eigentlich Konstantin) Mary Leopold Wilhelm Alfred von Jerin (27.2.1876-25.7.1936), der nach dem Jurastudium in die Verwaltung ging und Landrat wurde, erst Hünfeld, dann Glatz, dann leitete er die Verwaltungsgerichte in Aachen und Potsdam, schließ wechselte er in die Regierung nach Breslau.

 

Die Familie hieß ursprünglich Maller und kommt aus Riedlingen (Oberschwaben), in dessen Nähe sie im 14. Jh. schon eine Hofstatt besaßen. In Riedlingen selbst wurde die Familie ansässig und wurde zum Ratsgeschlecht. Stammherr ist der 1560 erwähnte Georg Maller, der im genannten Jahr Magdalene Jerin aus einer anderen Riedlinger Ratsherrenfamilie heiratete, die Tochter des Ratsherrn Ludwig Jerin und Katharina Dietterlin. Der Familienname blieb vorerst Maller, doch die drei aus dieser Ehe hervorgegangenen Söhne, Andreas (-1622, breslauischer Rat und Hofrichter in Neisse), Philipp (-1628, breslauischer Rat und Kämmerer) und Dr. iur. Bartholomäus Maller (-1613, Kanzler des Breslauer Domkapitels, päpstlicher Protonotar und Hofpfalzgraf) wurden am 25.2.1583 durch Kaiser Rudolf II. in den  erbländisch-österreichischen Adelsstand erhoben, aber mit dem Namen "von Jerin". Das kam, weil diese Standeserhebung zusammen mit der ihres Onkels mütterlicherseits erfolgte, Andreas Jerin (1541-5.11.1596). Genaugenommen war dieser die Hauptperson, und seine Neffen waren Mitläufer und Profiteure, denn er war Dompropst von Breslau und wurde später daselbst Fürstbischof. Außerdem wurde er 1589-1596 kaiserlicher Gesandter in Polen. So war der Deal: Miterhebung in den Adelsstand gegen Übernahme und Fortführung des Namens. Das Wappen zeigt in Blau einen goldenen Greifen, auf dem gekrönten Helm mit blau-goldenen Decken ein wachsender blauer Greif zwischen zwei blauen Büffelhörnern. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Pr Seite: 185 Tafel: 234.

   

Exlibris von Alexander von Dachenhausen:
Das Exlibris mit der Eignerzuweisung "EX LIBRIS Friderici de Caprivi 1900." hat der Künstler Alexander von Dachenhausen (5.9.1848-3.11.1916) angefertigt; das Blatt ist optisch rechts neben dem untersten Schwung der Helmdecke im Druck "AD" monogrammiert. Dieses Blatt für Friedrich von Caprivi ist wie so viele Arbeiten des Künstlers von großer Präzision der Zeichnung; die heraldische Gestaltung ist vorbildlich, und die Ausarbeitung ist sauber und detailreich. Der Aufriß ist einfach nur als qualitativ herausragend zu bezeichnen, sodaß er für sich alleine Schmuck genug ist, und deshalb umgibt die Komposition nur ein einfacher dicker Balkenrahmen, ganz ähnlich wie bei dem Exlibris für von Jerin (siehe oben).

Das Wappen ist geviert mit Herzschild, Feld 1: gespalten, rechts in Silber zwei rote Balken, links in Grün ein silberner aufrechter Widder, im Maul ein grünes dreiteiliges Fiederblatt (Nesselblatt) haltend, Feld 2: gespalten, rechts in Silber zwei rote Schrägbalken, links in Blau auf grünem Hügel ein goldener aufrechter Löwe, in der rechten Pranke ein silbernes Schwert schwingend, Feld 3: gespalten, rechts die Schrägbalken, links der Widder, Feld 4: gespalten, rechts die Balken, links der Löwe mit Schwert, gekrönter Herzschild: in Rot ein silberner Göpel. Der Aufbau ist nicht logisch, weil die Kombinationen in den Spalthälften jeweils ausgetauscht sind. Obwohl die grundsätzliche Konzeption ein geviertes Wappen vorsieht mit den Balken in den Feldern 1 und 4 und den Schrägbalken in den Feldern 2 und 3, stehen die beiden Widder übereinander in den Feldern 1 und 3 und ebenso die Löwen in den Feldern 2 und 4, was insgesamt eine verwirrende Disharmonie ergibt.

 

Dazu werden drei gekrönte Helme geführt: Helm 1 (Mitte): zu rechts blau-goldenen und links rot-silbernen Decken ein schwarzer, golden bewehrter Adler, Helm 2 (rechts): zu blau-goldenen Decken ein wachsender Geharnischter, in der Linken ein goldenes Zepter, die Linke eingestemmt, auf dem Helm drei Straußenfedern in den Farben blau-golden-blau, Helm 3 (links): zu rot-silbernen Decken ein wachsender silberner Widder, im Maul ein grünes Fiederblatt (Nesselblatt) haltend.

Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: PrE Seite: 36 Tafel: 30. Im Rietstap hingegen wird das Wappen unter dem Namen "Copriva von Reichsperg und Nesselthal" geführt: "Coupé d'un trait parti de trois autres qui font huit quartiers, aux 1 et 7 d'argent à deux fasces de gueules, aux 2 et 6 de sinople au bélier sautant d'argent tenant entre ses dents une feuille d'ortie de sinople, aux 3 et 5 d'argent à deux bandes de gueules, aux 4 et 8 d'azur au lion d'or soutenu d'un tertre de sinople et tenant une épée d'argent. Sur le tout de gueules au pairle renversé d'argent, ledit surtout couronné .Trois casques couronnés. Cimiers: 1° un chevalier issant au naturel le casque panaché de trois plumes d'autruche, une d'or entre deux d'azur, la visière levée, tenant de sa main senestre un sceptre d'or, la dextre appuyée sur sa hanche, 2° une aigle de sable, 3° le bélier issant. Lambrequin à dextre d'or et d'azur à senestre d'argent et de gueules." Unter dem Namen "Caprivi" ist im Rietstap ein gänzlich anderes Wappen gelistet.

Die Familie nannte sich zunächst Kopriva und stammt vermutlich aus Krain und breitete sich von dort nach Ungarn, Schlesien und Preußen aus. Am 10.3.1653 wurden die Brüder Johann Franz und Andreas Kopriva (Kapriva), Söhne des Andreas Kopriva, geadelt und durch Kaiser Ferdinand III. in den Ritterstand des Heiligen Römischen Reiches sowie der österreichischen Erblande erhoben, zur Belohnung des Einsatzes im Kampf gegen die Türken. Aus diesem Anlaß erhielten die Brüder den Beinamen "von Reichsberg und Nesselthal". Johann Franz Kopriva auf Nesselthal (Koprivnik) in der Landschaft Gottschee in Krain, später in Ungarn, erhielt am 19.7.1657 das ungarische Baronat. Am 22.5.1666 erfolgte die Ausdehnung auf den Bruder Andreas Kopriva (-1679) mit Titelbestätigung durch Kaiser Leopold II.. Der Sohn von Andreas war Karl Leopold (-1708), dessen Sohn war Julius Leopold (1695-1768). Erst im späten 17. Jh. wandelte sich der Name zu Caprivi. Der oben genannte Julius Leopold Caprivi war Kanzler der Grafen von Solberg-Wernigerode und Kirchenliederdichter. Von dessen Söhnen traten mehrere in preußische Militärdienste ein. Berühmte Familienmitglieder sind vor allem Raimund von Caprivi, Generalleutnant, und sein Neffe Georg Leo von Caprivi de Caprera de Montecuccoli (24.2.1831-6.2.1891), ab 1891 Graf, der als Nachfolger Bismarcks Kanzler des Deutschen Reichs wurde. Leo von Caprivi war ein Urenkel des Julius Leopold Caprivi in Wernigerode.

   

Exlibris von Oskar Roick:
Oskar Roick (28.3.1870-11.12.1926) entwarf dieses undatierte, mehrfarbig gedruckte Bücherzeichen für die Familie Winkhaus ("Aus der Bücherei Winkhaus"); sein Namenszug ist unten mittig entlang der dort über den Rahmen heraushängenden Girlande eingedruckt. Das ovale Zentralfeld umschließt das Vollwappen der Familie, unter rotem Schildhaupt, darin zwischen zwei silbernen Ringen (Osemundeisen) ein mit dem stumpfen Ende nach rechts gewendeter, pfahlweise gestellter, silberner Hammer, in Silber auf bergigem natürlichen Boden ein zweistöckiges silbernes Haus, oben mit sechs Fenstern, unten mit vier Fenstern und einer Tür in der Mitte, bedeckt mit verkröpftem roten Dach, auf dem zwei kleine Schornsteine sichtbar sind. Das Haus wird begleitet an jeder Seite von einer grünen Tanne. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helm mit rot-silbernen Decken wachsend ein rotgekleideter Arm mit silbernem Aufschlag, in der Hand einen silbernen Hammer waagerecht mit dem Kopf nach hinten und mit dem spitzen Ende nach oben haltend. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bg13 Seite: 21 Tafel: 15 und bei Pies, Neues Bergisches Wappenbuch bürgerlicher Familien. Die Familie Winkhaus stammt vom Freigut Winkhausers bei Brügge/Westfalen, wo sie bis zur Mitte des 17. Jh. in lückenloser Stammfolge als Freigutsbesitzer nachweisbar ist. Sie waren dort Reidemeister. Ein Stamm der Familie kaufte 1774 das freiadelige Gut zu Carthausen in Westfalen und betrieb dort Hämmer und Kommissionsgeschäfte. Das Wappen wurde im Jahre 1890 angenommen. Das Zentralfeld wird von einer Eichenlaubgirlande eingerahmt, die mit einem grün-weißen Band umschlungen ist. In den beiden oberen Zwickeln befinden sich die nach innen geneigten Schild für die Grafschaft Mark (in Gold ein in drei Reihen rot-silbern geschachter Balken) und Westfalen (in Rot ein silbernes Pferd). Unter dem Schild, der die Mitte einer auf einem Bord stehenden Bücherreihe überdeckt, ist die Devise zu lesen: "Lieber verbraucht als verrostet!".

 

Exlibris von Rudolf Otto:
Dieses Exlibris ist ein Werk von Rudolf Otto (8.2.1838-1913), Hofgraveur in Berlin. Das Blatt für den Freiherrn von Mirbach ist undatiert, aber links unten im Druck monogrammiert. Der Künstler wurde in Dresden geboren und begann als Edelsteinschneider und Medailleur in Paris. Im Jahre 1870 kam er nach Berlin und gründete das Geschäft Unter den Linden 40. Er besaß eine eigene Prägeanstalt und war Hofgraveur sowohl von Kaiser Wilhelm I. und als auch von Kaiser Wilhelm II. Rudolf Otto, der viele Jahre lang Vorsitzender des Deutschen Graveur-Vereins und Herausgeber der Graveur-Zeitung war, ist übrigens der Vater des Graphikers und Exlibriskünstlers Georg Otto (6.9.1868-17.5.1939), der sein Geschäft später übernahm. Auch Georg Otto hat 1891 ein Exlibris für die Familie Mirbach gestaltet, für Ernst Freiherr von Mirbach (24.12.1844-6.4.1925), der auch hier als Auftraggeber vermutet werden kann.

Das Wappen Mirbach zeigt in Schwarz ein silbernes Hirschgeweih mit Grind, auf dem gekrönten Helm mit schwarz-silbernen Decken zwei silberne Hirschstangen (ein silbernes Hirschgeweih). Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bö Seite: 241 Tafel: 108, Band: Mä Seite: 83 Tafel: 63, Band: Ost Seite: 79 Tafel: 19, Band: Ost Seite: 173 Tafel: 46, Band: Pr Seite: 19 Tafel: 21, Band: Pr Seite: 55 Tafel: 71, Band: Pr Seite: 266 Tafel: 316 und im Band: PrGfN Seite: 34 Tafel: 26, ferner bei Otto Hupp, Münchener Kalender 1911 und im Gruber. Dieses uradelige Geschlecht hatte seinen Stammsitz in einem namengebenden Dorf der Eifel (bei Hillesheim, heute zur Gemeinde Wiesbaum gehörig) und war ursprünglich im Rheinland verbreitet. Von dort breitete es sich mit dem Deutschen Orden nach Preußen und Kurland aus. Kaiser Leopold II. erhob 1791 Friedrich Gotthard von Mirbach, der in Böhmen die Herrschaft Kosmanos (Kosmonosy in der tschechischen Republik) erworben hatte, in den böhmischen Grafenstand. Die anderen Linien blieben freiherrlich. Durch das Hirschgeweih der Helmzier zieht sich ein erstes Schriftband, mit der Aufschrift "Bibliothek No." und Platz für die Büchersignatur; das zweite Schriftband mit der Eignerbezeichnung zieht sich hinter dem Schildfuß durch.

 

Exlibris vermutlich von Adolf Matthias Hildebrandt:
Hier folgt ein undatiertes und nicht monogrammiertes heraldisches Exlibris, entworfen vermutlich von Adolf Matthias Hildebrandt (16.6.1844-30.3.1918) für Anton Buchholtz. Bis auf die rechteckige Schrifttafel mit dem Eignernamen ist das Blatt angabenfrei. Zum Wappen: Die Familie der Freiherren und späteren Grafen von Buchholtz (oder eigentlich Bocholtz) ist Uradel mit Wurzeln im Geldern'schen (Holland). Im 13. Jh. erscheint die Familie bereits urkundlich. 1604 erhält sie den Reichsfreiherrenstand. Ihr Wappen wird im Siebmacher beschrieben in den Bänden Old Seite: 2 Tafel: 1 sowie Pr Seite: 3 Tafel: 4, ferner bei Max v. Spießen im Westfälischen Wappenbuch und im Münchener Kalender 1928. Auf diesem Exlibris wird das Stammwappen abgebildet: In Grün 3 (2:1) silberne Leopardenköpfe (hersehende Löwenköpfe) mit ausgeschlagener roter Zunge. Die Löwenmaske wird als Gestaltungselement für den ornamentalen ovalen Rahmen mit Rollwerk im Stile der Neorenaissance aufgegriffen, oben in der Mitte. Als Kleinod wird zu grün-silbernen Decken ein sitzender silberner Schwan geführt.

Zum Exlibrisbesitzer: Hildebrandt entwarf 1891 noch ein anderes Bücherzeichen für den gleichen Eigner (Sammlung Teil 12). Die genaue Identität des Exlibriseigners und vor allem seine Zugehörigkeit zur Familie ist offen, insbesondere weil zu dem Zeitpunkt die meisten Linien erloschen waren und die verbliebenen Linien Kombinationsnamen- und Wappen führten. Auch die Weglassung des "von" im Exlibris macht stutzig, und es wäre nicht das erste Mal, daß gerade aus dem Bereich der Historiker und Genealogen jemand bei namensähnlichen Familien der Versuchung nicht widerstanden und sich "bedient" hätte (ein seltsames Phänomen gerade bei denen, die es besser wissen müßten); hier böte sich der unzweifelhaft bürgerliche baltische Historiker und Numismatiker (1848-1901) als naheliegender Verdächtiger an, Hinweise zur Verifizierung willkommen.

 

Exlibris von Roderich von Haken:
Dies ist ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1903, entworfen von Roderich (Rodo) von Haken (8.9.1867-1929) für Otto Haak, Rang 1 der Exlibrissammler und großer Mäzen aller Exlibriskünstler, die er in ständig neuen Varianten für sich arbeiten ließ. Das Wappen Haak zeigt in Rot ein goldenes Schragenkreuz, mit zwei schwarzen, schräggekreuzten Feuerhaken belegt, auf dem rot-golden bewulsteten Helm mit rot-goldenen Decken ein goldener, rot gezungter Löwe wachsend zwischen einem roten Flug, einen schwarzen Feuerhaken schrägrechts vor sich haltend. Am unteren Rand befinden sich die Datierung und die eingedruckte Künstlersignatur. Ein weiterer Hinweis auf den Urheber ist das kleine Schildchen mit der roten Lilie und dem schwarzen Haken, das wie ein Siegel an dem unteren Schriftband mit der Eignernennung fixiert ist. Das Familienwappen des Künstlers zeigt jedoch in Blau zwei goldene Lilien übereinander, beseitet von je einem goldenen, einmal geknoteten Seil pfahlweise. Zwei vertikale Knotenstäbe und zwei daran festgebundene schräggekreuzte Feuerhaken wie im Schild bilden den Rahmen für das Wappen. Beide Schriftbänder sind auf verschiedene Weise an den Knotenstäben befestigt.

 

Insgesamt fünf weitere Schilde illustrieren den Lebenslauf des Eigners: Die oberen drei Schilde, der mittlere aufrecht und größer, die beiden äußeren einwärts geneigt, zeigen die Wappen des Reiches unter der Hohenzollern-Monarchie (Mitte, in Gold ein schwarzer Adler mit silbern-schwarz geviertem Brustschild), des Königreichs Preußen (optisch links, in Silber ein königlich gekrönter schwarzer Adler mit Kleestengeln, auf der Brust das Monogramm "FR", in den Fängen das preußische Königszepter mit Adler obendrauf und den Reichsapfel) und der Markgrafschaft Brandenburg (optisch rechts, in Silber ein mit dem Kurhut gekrönter roter Adler mit Kleestengeln, auf der Brust ein Schildchen mit dem Zepter für den Erzkämmerer, der in Blau ein goldenes Reichszepter führte, in den Fängen Schwert und Zepter).

Unten sehen wir seitlich die Wappenschilde der Stadt Berlin (optisch links, in Silber ein aufrechter schwarzer Bär) für den Wohnort des Eigners und der Hansestadt Hamburg (optisch rechts, in Rot eine silberne Burg mit drei Türmen, der mittlere Turm mit einem Kreuz auf der Spitze, über den beiden Seitentürmen je ein silberner Stern) für die Herkunft des Eigners.

 

Exlibris von Adolf Matthias Hildebrandt:
Adolf Matthias Hildebrandt (16.6.1844-30.3.1918) hat dieses Exlibris für Karl Freiherr von Eichendorff im Jahre 1912 gestaltet; das Blatt ist beiderseits der Helmzier datiert und unten rechts im Druck monogrammiert. Vor einer angedeuteten Spitzbogenarchitektur ist das Eichendorff-Wappen dargestellt, in Rot ein goldener, schrägrechts gelegter Eichenzweig mit zwei Früchten und vier Blättern, auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein roter Flug, beiderseits schräg einwärts mit dem Schildmotiv belegt. Das Wappen wird beschrieben im Münchener Kalender 1926, im Siebmacher Band: ÖSchl Seite: 15 Tafel: 9, Band: Mä Seite: 262 Tafel: 185, Band: SchlA3 Seite: 129 Tafel: 84 und im Deutschen Wappenkalender 1921 (Helmzier dort ohne Flug, nur der Eichenast).

Bei den von Eichendorff handelt es sich um magdeburgischen Uradel, der 1237 mit Conradus de Eikendorp erstmals nachweisbar ist. Der Stammsitz zu Eickendorf lag bei Calbe im Erzstift Magdeburg, wo das Geschlecht noch Mitte des 15. Jh. ansässig war. Die Familie gelangte schon im 14. Jh. in die Mark Brandenburg. Im Magdeburgischen ist sie im 16. Jh. erloschen, im Brandenburgischen im 17. Jh. erloschen, aber seit dem 17. Jh. ist sie in Mähren und Schlesien beheimatet. 1657 wurden die von Eichendorff in den mährischen Alten Ritterstand und 1679 in den Freiherrenstand erhoben. Der bedeutendste Angehörige ist der romantische Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857), königlich-preußischer Geheimer Regierungsrat und Mitbesitzer von Sedlnitz. Von ihm stammen alle weiteren Freiherren von Eichendorff ab.

Der Exlibriseigner, Karl Joseph Hartwig Erdmann Hermann Freiherr von Eichendorff (24.2.1863-22.3.1934), war der Sohn von Hermann von Eichendorff (30.8.1815-17.5.1900) und Klara Henriette Bernhardine Simonis (1826-1908). Damit war er der Enkel des berühmten Dichters. Er wurde in Aachen geboren. Bereits sein Varer Hermann war Familienforscher, und auch der Sohn Karl betätigte sich in diesem Bereich, auch publizistisch. Karl gründete zusammen mit anderen Persönlichkeiten die Eichendorff-Gesellschaft in Gleiwitz. Beruflich war sein Vater Verwaltungsjurist; Karl war beim preußischen Militär, zuletzt im Rang eines Oberstleutnants. Karl starb in Altenbeuern bei Rosenheim, wo er seit 1922 wohnhaft war. Dort gibt es ein nach ihm benanntes Eichendorff-Haus und eine Eichendorffstraße.

 

Der Schild optisch rechts oben steht für seine Frau. Karl von Eichendorff hatte am 12.11.1895 in Jülich Antonie Franziska Freiin von Negri (5.12.1869-24.11.1948) geheiratet. Ihr Wappen ist silbern-blau geteilt, oben wachsend ein blau gekleideter Mann mit roter Mütze, einen Säbel schwingend, unten drei schwarze (sic!) Schräglinksbalken. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Pr Seite: 56 Tafel: 70. Die hier nicht dargestellte Helmzier wäre zu rechts schwarz-blauen (sic!) und links schwarz-silbernen Decken der Mann wachsend. Franz Theodor und Norbert Freiherren von Negri zu Bronsum (Brunssum im Herzogtum Limburg) und Zweienbrüggen (Aachen) wurden am 13.6.1829 in die rheinische Adelsmatrikel eingetragen. Die Familie wurde am 6.3.1628 unter Kaiser Ferdinand II. geadelt; der Begünstigte war Johann Jakob de Negri (nach Ernst von Oidtmann). Der Schild oben links ist von Rot und Gold durch eine silberne linke Seitenspitze geteilt (Zuordnung offen).

Die Familie existiert nicht mehr, denn sie erlosch 1964 mit dem kinderlosen Zollinspektor Rudolf Hartwig Erdmann Felix Joseph von Eichendorff (26.3.1897-4.1.1964) im Mannesstamm und 1976 insgesamt mit seiner Schwester Elisabeth Ida Josephine Maia von Eichendorff (9.2.1896-13.9.1976), der Urenkelin des Dichters. Sie hatte am 2.2.1921 Oskar Maria Graf Strachwitz (13.12.1889-18.11.1951) geheiratet, Herrn auf Hünen. Um den Fortbestand des Namens zu sichern, kam es zu einer Namensvereinigung: Ihr jüngster gemeinsamer Sohn Georg Michael Paul Hubertus Maria (20.5.1940-) wurde von seinem Onkel Rudolf Hartwig von Eichendorff adoptiert und trägt den Namen Georg Freiherr von Eichendorff Graf Strachwitz von Groß-Zauche und Camminetz. Er ist Juwelier in Iserlohn und hat vier Kinder, Georg Matthias Joseph (25.1.1979-), Elisabeth (12.1.1981-), Martin (19.4.1983-) und Maria (30.12.1984-).

Exlibris von Emil Doepler:
Emil Doepler d. J. (29.10.1855-21.12.1922) ist der Urheber dieses Blattes für Heinrich Warnecke. Das Blatt ist links unten im Druck monogrammiert. Das Vollwappen ist in eine prächtige Rundbogenarchitektur gestellt mit von Akanthusblättern umhüllten bauchigen Säulen auf Basen mit Diamantbossen. Um den Bogen schlingt sich ein Schriftband mit Leerfeldern zur Aufnahme der Standortsignatur.

Das Wappen tritt zuerst auf einem Petschaft aus dem 18. Jh. für den Pastor Georg Warnecke in Groß-Hehlen bei Celle auf. Die Farben des Wappens ergeben sich aus einem weiteren Exlibris eines anderen Künstlers für Reinhard Warnecke: Der Schild trägt in Blau einen silbernen, mit drei roten, grün bespitzten Rosen belegten Schrägbalken. Auf dem blau-silbern-rot bewulsteten Helm wird zu rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken ein wachsender roter Hirsch geführt. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bg5 Seite: 48 Tafel: 58. Es handelt sich hier nicht um die Familie mit dem in der Exlibris-Welt ungleich präsenteren Wappen mit der turmbesetzten Mauer (Friedrich Warnecke etc.). Aber auch diese Familie ist in Niedersachsen beheimatet, in der Region Hannover, dazu in Bremen und im damals südrussischen Batum (heute Batumi in Georgien). Der Exlibriseigner Heinrich Warnecke war Experte für Naphtha-Produkte in Batumi.

 

Literatur, Quellen und Links:
Imhoff: Peter Fleischmann, Rat und Patriziat in Nürnberg. Nürnberger Forschungen, Einzelarbeiten zur Nürnberger Geschichte, herausgegeben vom Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg. Bände 31/1, 31/2, 21/3 (Stammbäume) und 31/4. VDS Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch. ISBN 978-3-87191-333-4, S. 601-631.
Hans Frhr. von Imhoff: in: Manfred H. Grieb (Hrsg.): Nürnberger Künstlerlexikon: Bildende Künstler, Kunsthandwerker, Gelehrte, Sammler, Kulturschaffende und Mäzene vom 12. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, Band 2: H-Pe, K. G. Saur München 2007, S. 720 -
https://books.google.co.jp/books?id=hoRcf4LFZUcC&pg=PA720
Imhoff: Carl-Alexander von Volborth: Fabelwesen der Heraldik in Familien- und Städtewappen, Belser Verlag 1996
Imhoff: Otto Hupp, Münchener Kalender 1919
Imhoff auf Wikipedia:
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Konstantin von Jerin:
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Konstantin von Jerin: Bischof Andreas von Jerin -
http://obc.opole.pl/Content/7568/PDF/D3318.pdf
Joachim Köhler: Andreas von Jerin, in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 413 f. -
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Jerin: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 1941, S. 264, Justus Perthes Verlag, Gotha, 1941
Jerin: Bernhard W. Scholz: Das geistliche Fürstentum Neisse: eine ländliche Elite unter der Herrschaft des Bischofs (1300-1650), Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Berlin, 2011, ISBN 9783412206284 -
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Leo von Caprivi:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leo_von_Caprivi
Caprivi: Brockhaus Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 3. Band, Seite 920 -
https://peter-hug.ch/caprivi/53_0922?q=caprivi#H.53_0922.0191
Winkhaus: Eike Pies, Neues Bergisches Wappenbuch bürgerlicher Familien, Bauer & Raspe Verlag, 1998, S. 335, T. 128
Rudolf Otto:
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Rudolf Otto: Siebmachers großes Wappenbuch, Sonderband H: Jürgen Arndt: Biographisches Lexikon der Heraldiker; 1992. XXIV und 664 S. mit zahlr. Wappenabb., Festeinband, Degener Verlag, ISBN 3-87947-109-6
Mirbach: Otto Gruber: Wappen des mittelrheinisch-moselländischen Adels, Trier 1962-1965, incl. Nachtrag Trier 1967, ebenfalls veröffentlicht in verschiedenen Jahrgängen der 'landeskundlichen Vierteljahresblätter'
Mirbach: Otto Hupp, Münchener Kalender 1911
Mirbach: Allgemeine Deutsche Biographie, Bd.: 17, Melander - Moller, Berlin, 1994, S. 554-556, online
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Ernst Frh. v. Mirbach, Die Freiherrn und Grafen von Mirbach, Berlin 1887
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Mirbach incl. Stammbäume: Oskar Stavenhagen, Genealogisches Handbuch der kurländischen Ritterschaft, Teil 3,1: Kurland, Bd.: 1, Görlitz, 1939, S. 546-577, online
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Mirbach: Leopold Freiherr von Zedlitz-Neukirch, Neues preussisches Adels-Lexicon, Band 3, online:
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Mirbach: Ernst Heinrich Kneschke, Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon, online:
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von Buchholtz: Otto Hupp: Münchener Kalender 1928
Eichendorff: Otto Hupp, Münchener Kalender 1926, Closs, Deutscher Wappenkalender 1921
Eichendorff:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eichendorff_(Adelsgeschlecht)
Karl von Eichendorff:
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_von_Eichendorff
Hermann von Eichendorff:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_von_Eichendorff
Abstammung Eichendorff:
http://www.familienbuch-euregio.de/genius/?person=499349
Stammtafel Eichendorff:
https://www.uni-regensburg.de/sprache-literatur-kultur/germanistik-ndl-1/medien/pdf/eichendorff_stammtafel.pdf
Siebmachers Wappenbücher wie angegeben

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