Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 2705
Quedlinburg (Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt)

Stift und Schloß Quedlinburg

Schloßberg Quedlinburg: Schloß, Stiftskirche und weitere Bauten
Die Bauten des Stifts Quedlinburg liegen auf dem Schloßberg im Süden der Altstadt auf einem durch Aufmauerung erhöhten und durch hohe Stützmauern befestigten, länglichen Sandsteinfelsen und bestimmen nach wie vor eindrucksvoll das Stadtbild. Das Felsplateau ist insgesamt ca. 163 m lang und bis zu 70 m breit und liegt ca. 25 m über den umgebenden Straßen. Die Anlage besteht aus drei Baugruppen, einerseits aus der 997-1021 erbauten und 1129 geweihten Stiftskirche St. Servatius im Süden, die zu den bedeutendsten hochromanischen Bauten in Deutschland gehört, und andererseits aus dem eigentlichen Schloß im Westen, das ein unregelmäßiger Dreiflügelbau aus der Renaissance auf romanischen Grundmauern ist. Im 16. Jh. wurden diese drei Flügel begonnen und bis ins 18. Jh. mehrfach erweitert und verändert. Eine geschlossene, den Innenhof einfassende Galerie wurde im 18. Jh. angefügt. Früher gab es noch einen Bogengang vom Schloß zur Kirche, so daß der innerste Bereich mit einem ca. 40 m langen und 12 m breiten, trapezförmigen Hof geschlossen war. Dieser gedeckte Gang, auf zwei Bögen mit Mittelpfeiler ruhend, nahm seinen Ausgang am Obergeschoß des Treppenturmes. Der östlichste Teil des Schlosses, die sogenannte Alte Abtei, ist 1803 eingestürzt, kurz bevor die letzte Äbtissin Quedlinburg verließ. Die Reste wurden abgetragen.

An das von der Äbtissin genutzte Schloß grenzen als dritte Baugruppe östlich weitere zwei- und dreistöckiger Bauten an, darunter die erhaltene Dechanei, die Wohnung der Dechantin bis 1803. Der Dechantin-Hof ging früher bis zum heutigen Rosengarten. Östlich neben der Dechanei springt die Stiftshauptmannei vor (heute Restaurant Schloßkrug). Dort befand sich der Amtssitz des Stiftshauptmanns, der als Vertretung des Schutzvogtes der Äbtissin zur Seite gestellt wurde, erstmals 1458. Im Obergeschoß des Gebäudes lagen Gesindekammern. Ende des 18. Jh. wurde der Wohnsitz des Stiftshauptmanns in das Palais Salfeldt in der Altstadt verlegt. An die Stiftshauptmannei schloß sich früher im Osten die Regierung an; diese Gebäude wurden abgebrochen. Es gab auch einst eine Propstei, Wohnung der Pröpstin, doch dieses Gebäude ging bei einem Brand verloren. Die Propstei lag früher im Südosten auf dem Felsplateau in Verlängerung der Stiftskirche.

Entlang der Nordseite, der einzigen Seite, wo der Felsen nicht steil und schroff abfällt, führt der Torweg mit 11% Steigung von Westen her erst durch ein äußeres Rundbogentor und dann 37 m weiter durch ein inneres Tor. Das innere Torhaus ist als Kammertor konzipiert mit zwei gegenüberliegenden Torstuben. Dieser Bereich wurde vom 13. bis zum 17. Jh. mehrfach umgebaut. Das eigentliche Torhaus wurde 1490 erbaut und ist damit der älteste Teil des Schlosses. Zwischen beiden Toren liegt ein 4-5 m breiter Zwinger mit einer Wehrmauer; oben rundbogige Schießscharten und Reste eines steinernen Wehrganges zeugen von der einstigen Verteidigungsbereitschaft. Im Jahre 1613 wurde der Torturm erhöht und mit einem Verbindungsbau in Fachwerkbauweise an den Nordtrakt (Abtei) angeschlossen; die gewonnenen Räume wurden als "Neue Dechanei" eingerichtet. Der Weg in das Schloß führt also seitdem unter der Neuen Dechanei hindurch, um dann vor der alten Dechanei eine 180°-Biegung zu machen und dabei die Stiftskirche zu passieren. Nach Osten ist die Bebauung des Schloßberges offen; hier besteht seit der Barockzeit ein Lustgarten im Nordosten. Dort führt heute ein zweiter Zugang von Norden her hoch. Die ältesten Räume auf dem Schloßberg sind die erst kürzlich sanierten Kellergewölbe; sie wurden um 1000 erbaut und stammen damit noch aus ottonischer Zeit. Sie sind das bedeutendste mittelalterliche Profanbauwerk ottonischen Ursprungs.

kurzgefaßte Geschichte des Stifts Quedlinburg
Die Wurzeln des Stifts Quedlinburg waren eine 922 erstmals erwähnte Pfalz. Heinrich I. hatte bereits 919 begonnen, eine hier bestehende Befestigung zu einer Königspfalz auszubauen und zu einem wichtigen Stützpunkt seines Reichs zu machen. Der Gemahlin Heinrich I. fiel sie als Witwengut zu. Sein Sohn Otto der Große und dessen Mutter Mathilde gründeten 936 das Stift Quedlinburg, d. h. sie gründete, und er bestätigte die Rechtmäßigkeit der Gründung. Die erste Äbtissin von Quedlinburg wurde eine andere Mathilde, die Tochter von Kaiser Otto I. und Adelheid von Burgund. Damals war sie 11 Jahre alt, und sie stand dem Stift 33 Jahre vor. Der ursprüngliche Sinn und Zweck war das Gebetsgedenken an die Mitglieder der Ottonen. Dazu war das Stift eine Institution zur Erziehung und standesgemäßen Versorgung der Töchter des Hochadels, die unverheiratet blieben oder verwitwet waren.

Das Stift Quedlinburg weist ein paar Besonderheiten auf, die es in der Summe einzigartig machen: Es war ein reichsunmittelbares Damenstift, das als das vornehmste im Reich galt, und es war ein freiweltliches Stift, kein Kloster. Seit Mitte des 13. Jh. ist in den Quellen von einem weltlichen Stift die Rede. Und ab Äbtissin Anna II. war es auch ein reformiertes Stift. Diese Stellung verschaffte den Äbtissinnen eine Sonderrolle, die sie eher mit hochadeligen weltlichen als mit geistlichen Herrscherinnen vergleichbar macht. Nur ganz wenige Damenstifte hatten überhaupt im Mittelalter die Reichsstandschaft erlangt. Und dieses Stift hatte auch gerade durch die Herkunft der Äbtissinnen aus hochadeligen Familien und die entsprechend gute Vernetzung bis zu seiner Auflösung 1803 erhebliche Macht. Insbesondere nach der Reformation hatten die Äbtissinnen Freiheiten, von denen andere Stifte nur träumen konnten. So wurden sie nicht geweiht, sondern nur eingesegnet, und sie legten auch kein Keuschheits- und Ehelosigkeits-Gelübde ab. Sie gehörten zu den wenigen Frauen, die Herrschaft über Territorium und Menschen ausübten.

Die Schutzvogtei über das Stift lag erst bei den Grafen von Falkenstein, bis Graf Hoyer von Falkenstein 1237 die Schutzvogtei über Stift und Stadt Quedlinburg an den Grafen Siegfried von Blankenburg verkaufte. 1273 kam sie an die Linie Heimburg der Regensteiner Grafen. Dann lag sie bei den Pfalzgrafen von Sachsen, dann bei den Herzögen von Sachsen, seit 1477/79 Kursachsen. 1697 wechselte die Schutzvogtei auf dem Verkaufswege an Brandenburg, und 1698 besetzte Brandenburg das Stiftsgebiet. Als das Stift 1803 säkularisiert wurde, fiel der Besitz ganz an Preußen. 1807-1814 gehörte es zum Königreich Westphalen. 1982 übertrug das Land die Schloßgebäude an die Stadt Quedlinburg zur Nutzung als Museum. Anfang der 1990er Jahre wurde der gesamte Schloßberg-Komplex grundlegend saniert. 2020 ist das Stift wieder Großbaustelle; die Kirche ist innen und außen eingerüstet, aber zu besichtigen, desgleichen der Domschatz, aber das Schloßmuseum ist geschlossen, und auch im Schloßhof bestimmen die Gerüste das Bild.

Auch das Wetterfähnchen auf dem Schloß ist mit dem Wappen des Reichsstifts geschmückt, auf dem der Fürstenhut ruht. Die Jahreszahl 1981 verweist auf eine Restaurierung des Schlosses.

Einer der größten heraldischen Kunstschätze im Stiftsschatz
Nun zu den Wappenfunden: Eigentlich müßten wir bei der chronologischen Auflistung der Wappen mit dem Stiftsschatz beginnen, denn hier wird das berühmte Quedlinburger Wappenkästchen von 1209 aufbewahrt. Dieses einzigartige Dokument früher Heraldik war in den 1950er Jahren auf dem Dachboden des Quedlinburger Rathauses entdeckt worden. Insgesamt 31 Wappenschilde sind auf dem 35,5 cm breiten, 21.9 cm tiefen und 16,3 cm hohen und Kästchen aus Korbgeflecht dargestellt, dazu noch zwei weitere auf zwei gegeneinander anreitenden Rittern auf der Frontseite. Auf dem Deckel wird an zentraler Stelle das Wappen von Otto IV. dargestellt. Um ihn herum sind die Wappenschilde von Landgraf Hermann I. von Thüringen, Pfalzgraf Heinrich bei Rhein, Ottos Bruder, Herzog Bernhard von Sachsen, Markgraf Dietrich von Meißen und Graf Ludolf II. von Hallermunt dargestellt. Außerhalb dieses inneren Kreis um Otto folgen auf dem Deckel weitere edelfreie Geschlechter, darunter auch der Graf von Blankenburg. Die Konstellation dieser 12 Wappen verweist auf das Frühjahr 1209. Auf den Seiten des Kästchens sind weitere 21 Wappen von Grafen, Edelherren und Ministerialen dargestellt. Die beiden Reiter auf der Frontseite stellen die Grafen von Wöltingerode-Wohldenberg und Dassel dar.

Eine der wichtigsten Äbtissinnen: Anna II. von Stolberg-Wernigerode
Hier soll nicht die ganze Stiftsgeschichte erzählt werden, sondern exemplarisch sei auf eine Schlüsselfigur eingegangen, Äbtissin Anna II. zu Stolberg-Wernigerode (28.1.1504-4.3.1574), mit einer sehr langen Amtszeit 1515-1574. Ihre Lebensgeschichte illustriert gut die Besonderheiten des Quedlinburger Stifts. Die erste Äbtissin aus der Familie der Grafen von Stolberg-Wernigerode, war erst 13 Jahre alt, als sie Äbtissin wurde, ein Kind, das ab sofort eine Landesherrschaft im reichsfürstlichen Rang ausübte und Sitz und Stimme im Reichstag hatte. Zuvor war sie im Kloster Ilmenau erzogen worden. Ihre Amtsvorgängerin Magdalena hatte dem Quedlinburger Stift den Rücken gekehrt und war in Gandersheim gestorben. Das Kapitel wählte Anna, eine Wahl, die wohl durch ihren einflußreichen Vater arrangiert worden war. Papst Leo X. bestätigte die Wahl am 10.2.1515 und Kaiser Maximilian folgte mit seiner Bestätigung am 3.10.1516. Am 5.11.1516 wurde Anna feierlich in ihr neues Amt eingeführt. Am Anfang konnte sie sich noch auf den Rückhalt ihrer erfahrenen Stiftspröpstin Anna von Schwarzburg verlassen, doch schon mit 21 Jahren mußte sie im Bauernkrieg 1525 die Probleme selber lösen und die Regierung selber ausüben.

Unter ihrer Amtsführung kam es schnell zu konfessionellen Auseinandersetzungen, denn es war Reformationszeit. Ein entschiedener Gegner der neuen Bewegung war der Schutzherr des Stifts, der eifrige Katholik Herzog Georg von Sachsen (1471-1539), gen. der Bärtige, denn die kursächsischen Herzöge waren Erbschutzvögte des Stifts. Einige Mönche des Augustinerklosters und Pfarrer an den Stadtkirchen hatten sich bereits der neuen Lehre angeschlossen, diese wurden seitens des Herzogs verfolgt und durch entschiedene Katholiken in ihren Positionen ersetzt. Äbtissin Anna wartete ab, bis die Umstände günstiger waren. Nach dem Tod von Herzog Georg von Sachsen 1639 folgte Herzig Heinrich von Sachsen (1473-1541), gen. der Fromme, nach, der selbst Lutheraner wurde. Anna wurde nun die erste Äbtissin, die sich der lutherischen Lehre anschloß. Ihrerseits ersetzte sie nun die katholischen Geistlichen durch evangelische Pfarrer, und sie holte Superintendent Tileman Plathner (Platner) aus Stolberg zur Durchführung der Reformation im Stift. 1540 ließ sie die erste Visitation der Kirchen in der Stadt Quedlinburg durchführen. Außerdem führte sie eine eigene Kirchenordnung ein. Beides waren Maßnahmen, um durch eigene Aktivität Eingriffen des Schutzvogtes zuvorzukommen.

Ein zweiter Streßfaktor war in ihrer Amtszeit ein Streit um 8000 fl., die die Stadt ausgelegt hatte und nicht wiederbekam: Kurfürst Moritz von Sachsen brauchte das Geld für die Belagerung der Stadt Magdeburg, und der Kaiser befahl Quedlinburg, die Summe zu leihen, mit dem Versprechen, daß das Reich es zurückzahlen würde, was natürlich nie geschah. Der Streit dauerte 20 Jahre, und damit beschäftigten sich zwei Kaiser und zwei sächsische Kurfürsten. Zäh wie Leder verrechnete die Äbtissin 20 Jahre lang den Außenstand mit den zu entrichtenden Reichssteuern, egal wie sich Kaiser und Kurfürst jeweils entrüstet aufplusterten, so lange, bis sie kurz vor ihrem Tod am 4.3.1574 die Rückzahlung bekam. Diese Sache war mit den Folgeschulden eine schwere Belastung für die Äbtissin und das Stift, aber letztlich setzte sie sich mit Mut und Zähigkeit durch.

Ihr Verhältnis zu den sächsischen Herzögen blieb zwiespältig: Einerseits waren sie jetzt Verbündete in religiösen Fragen, andererseits versuchten die Herzöge und Kurfürsten Heinrich und Moritz von Sachsen immer wieder, in die kaiserlich garantierten Rechte der Äbtissin einzugreifen, die Rechte der Äbtissin an den Schulen, Kirchen, Klöstern zu bestreiten und sogar, das reichsunmittelbare Stift ganz unter sächsische Landesherrschaft zu ziehen. Einerseits waren die sächsischen Herzöge als Vögte verantwortlich für den weltlichen Schutz des Stifts, andererseits waren sie eine ständige Bedrohung für den Fortbestand des reichsunmittelbaren Status und die Reichsstandschaft. Insofern war ihre Regierungszeit ein politisch delikater Balanceakt im Spannungsfeld zwischen Stillung von Bedürfnissen und Bedrohungen, deren Quelle oft die gleichen Personen waren, aber ein Balanceakt, den diese Äbtissin hervorragend bewältigte, um die Rechte "ihres" Stifts zu wahren und zu schützen. Mehrere Klagen vor dem Reichskammergericht und ein Schutzbrief von Kaiser Karl V. für sich und das Reichsstift halfen dabei.

Zeitgenössische Darstellungen von Äbtissin Anna II. zeigen als Wappen stets einen gevierten Schild, Feld 1 und 4: in Gold ein schreitender schwarzer Hirsch (Stammwappen, Grafschaft Stolberg), Feld 2 und 3: in Silber zwei rote, pfahlweise gestellte und in der Mitte nach außen gekrümmte Fische (Forellen) nebeneinander (Grafschaft Wernigerode), Herzschild: in Rot zwei schräggekreuzte silberne, goldengegriffte Kredenzmesser (Reichsstift Quedlinburg).

 

Das Wappen im oberen Torhaus: Anna III. von Stolberg-Wernigerode
Der im Torhaus (Kammertor) seitlich eingelassene Wappenstein ist undatiert, und vom Stil her spätes 16. Jh. Deshalb sei die Zuordnung begründet: Es kommen prinzipiell zwei Äbtissinnen aus der gleichen Familie in Frage, die zuvor erwähnte Anna II. und Anna III. zu Stolberg-Wernigerode (3.4.1565-12.5.1601), die 1584-1601 Äbtissin war. Der Aufbau des Wappens gibt keine hinreichende Eindeutigkeit, denn 1535 kam Königstein ins Wappen, und 1597 Hohnstein, was die beiden Eckpunkte sind, denn das eine ist als Feld enthalten, das andere nicht. In diesen Zeitraum fallen die Amtszeiten beider Äbtissinnen. Und auch stilistisch wären beide möglich. Die Darstellungen beider Äbtissinnen auf Gemälden führen jedoch zur Zuordnung dieses Wappens zu Anna III., denn Anna II. wird immer mit dem einfacheren Wappen mit nur drei Komponenten dargestellt, nur bei Anna III. kommt dieses komplexere Wappen vor. Das paßt dazu, daß die Äbtissinnen das Wappen führten, das sie beim Eintritt in das Stift hatten, und spätere Änderungen in der Familie meistens nicht mitvollzogen. Auch aus diesem Grund ist das komplexere Wappen Anna III. zuzuordnen. Für Anna III., Tochter von Heinrich Graf zu Stolberg (1509-1572) und Elisabeth von Gleichen (-1578), sind zudem Baumaßnahmen bezeugt; sie hat im Jahr 1600 das Schloß mit einem neuen Gebäude versehen und auch über dem unteren Schloßtor einen Vorbau errichten lassen. Deshalb ist sie diejenige, die zu diesem Wappen paßt.

Anna III. wurde mit 19 Jahren zur Äbtissin gewählt; die Wahl wurde am 24.9.1584 vom Kaiser bestätigt. Im Januar 1585 erfolgte die feierliche Amtseinführung, die dramatisch begann, weil der sächsische Kurfürst August ihre anwesenden Verwandten, Graf Albrecht Georg zu Stolberg und Graf Wolf Ernst zu Stolberg, von Bewaffneten unter Führung von Obrist Ernst von Mandelsloh um drei Uhr morgens aus dem Schloß Quedlinburg entführen und wochenlang auf Burg Hohnstein inhaftieren ließ; es ging aber nicht um die Äbtissin, sondern um Differenzen über unerfüllte Forderungen und Widerstand gegen die kurfürstlichen Befehle. Jedenfalls fand die Huldigung für die neue Äbtissin am 29.1.1585 statt. Zwischen der neuen Äbtissin und dem Rat der Stadt Quedlinburg entstanden erhebliche Differenzen, die am 11.12.1589 durch einen Vergleich beigelegt wurden. Mit Sachsen gab es anläßlich einer stattgefundenen Thronfolge und der eingeforderten Huldigung weiteren Ärger, und Anna ließ ihrem Unmut über die zuvor erwähnte Gefangennahme ihrer Vettern bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegenüber Kursachsen freien Lauf. Umgekehrt versuchte Sachsen, bei jeder Gelegenheit die Rechte der Äbtissin durch Forderungen oder Schaffung von Tatsachen zu beschneiden, oft im Verbund mit dem Rat der Stadt. Deshalb behandelte die Äbtissin den Rat bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit aller möglichen Härte und bemühte sich nach Kräften, seine Befugnisse einzuschränken, manchmal auch gegen das Recht, wie z. B. als der Rat das Erbmarschallamt vom sächsischen Erbmarschall von Schleinitz für 1500 fl. mit Wissen und Einwilligung des Kapitels gekauft hatte und auch vom Stift die Belehnung erhalten hatte, und die Äbtissin es dennoch anfocht. Der nächste Streit mit Sachsen ergab sich 1593, als die Äbtissin als Coadjutrix Anna Margaretha von Braunschweig-Harburg einsetzte, der Kurfürst aber eine ganz andere Person wollte, nämlich eine aus seiner Familie. Der Streit zwischen dem Kurfürsten als Schutzvogt und der unnachgiebigen Äbtissin ging bis vor Kaiser Rudolph II. So kämpfte sie ihre ganze Amtszeit mit harten Bandagen um ihre Rechte und um die des Stifts, gegen den Rat der Stadt, gegen den Schutzvogt, und witterte überall Auflehnung und Kratzer an ihrer Macht oder ihrem Ansehen, egal ob es um die Neubesetzung wichtiger Positionen oder um Schulen und Pfarrer ging, und machte sich reihum bis hin zum Kaiser unbeliebt. Als im Jahre 1600 Sibylla von Hohenstein, die Pröpstin des Stifts, an der Pest verstarb, übernahm Anna II. auch noch am 27.10.1600 deren Propstei. Allerdings lebte sie selber nicht mehr lange, sondern wurde im 36. Lebensjahr ein gutes halbes Jahr später ein Opfer eines Schlagflusses. Die Bilanz ihrer harten, kleinlichen, widerspenstigen und unbeugsamen Art bei der Ausübung der Regierung des Stifts waren große Schulden und jede Menge Prozesse mit dem Schutzherrn. Nach ihrem Tod wurde nicht die von ihr gewünschte Braunschweiger Prinzessin ihre Nachfolgerin, sondern die sächsische Herzogin Maria von Sachsen-Weimar, Schwester von Friedrich Wilhelm I. Herzog von Sachsen-Altenburg (25.4.1562-7.7.1602), damaliger Vormund des Schutzherrn. Äbtissin Maria hatte im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin eine ruhige Regierungszeit. Die verhinderte Coadjutrix Anna Margaretha von Braunschweig (25.3.1567-22.8.1643) wurde 1601 Pröpstin.

Das Wappen von Anna III. im Torhaus ist wie folgt aufgebaut: Hauptschild: zweimal geteilt und zweimal gespalten, Feld 1: in Gold ein schwarzer Löwe ("Grafschaft" Königstein, Taunus), Feld 2: in Gold ein schreitender schwarzer Hirsch (Stammwappen, Grafschaft Stolberg, Harz), Feld 3: in Gold ein roter Adler (Grafschaft Rochefort, Wallonien), Feld 4: in Silber drei rote Sparren, alternativ von Silber und Rot fünfmal gesparrt (Herrschaft Eppstein, Taunus), Feld 6: in Gold ein von Silber und Rot in drei Reihen geschachter Balken (Grafschaft Mark), Feld 7: von Rot und Gold geteilt (Herrschaft Münzenberg, Wetterau), Feld 8: in Silber zwei rote, pfahlweise gestellte und in der Mitte nach außen gekrümmte Fische (Forellen) nebeneinander (Grafschaft Wernigerode, Harz), Feld 9: von Gold und Rot siebenmal geteilt (Herrschaft Agimont, Wallonien), Herzschild: in Rot zwei schräggekreuzte silberne, goldengegriffte Kredenzmesser (Reichsstift Quedlinburg).

Dazu werden drei Helme geführt: Helm 1 (Mitte): auf dem gekrönte Helm mit schwarz-goldenen Decken ein grüner (naturfarbener) Pfauenstoß zwischen zwei silbernen Straußenfedern (Grafschaft Stolberg), Helm 2 (rechts): auf dem ungekrönten Helm mit eigentlich rot-silbernen, hier schwarz-goldenen Decken ein hermelingestulpter roter Hut, der oben mit einem pfauenfederbesteckten goldenen Knopf besetzt ist (Herrschaft Eppstein), Helm 3 (links): auf dem gekrönten Helm mit eigentlich rot-goldenen, hier rot-silbernen Decken ein roter, golden bewehrter Adler (Grafschaft Rochefort).

Das Wappen wird flankiert von zwei etwas steifen und unterschiedlich großen Engeln, die mit ihren Händen in die Helmdecken greifen und deren Flügel unter dem geringen zur Verfügung stehenden Platz leiden. Beide Engel sind unbekleidet, der heraldisch linke trägt eine runde, oben spitz zulaufende eiserne Haube. Der Wappenstein war offensichtlich einmal in viele Fragmente zerbrochen und wurde wieder zusammengesetzt; die Bügel der Helme fehlen, die Füße des heraldisch rechten Schildhalters ebenso, und wiederum andere Schäden, z. B. am Kopf des linken Schildhalters und am oberen Schildrand, scheinen recht frisch zu sein, vermutlich eine Folge der aktuellen Bauarbeiten.

In der Stiftskirche: Grabplatte für Äbtissin Maria von Sachsen-Weimar
Ein weiteres Wappen einer Äbtissin ist im südlichen Seitenschiff der Stiftskirche neben dem Abgang in die Krypta zu finden (ohne Abb.). Es handelt sich um die Grabplatte für Maria von Sachsen-Weimar (-7.3.1610); sie amtierte als Äbtissin 1601-1610. Ihr Wappen ist wie folgt aufgebaut: Zweimal gespalten und viermal geteilt, Feld 1: in Blau ein golden gekrönter und bewehrter Löwe, von Silber und Rot siebenmal geteilt (Landgrafschaft Thüringen), Feld 2: von Schwarz und Gold neunmal geteilt, darüber ein grüner schrägrechter Rautenkranz (Herzogtum Sachsen), Feld 3: in Gold ein schwarzer Löwe, rot bewehrt (Markgrafschaft Meißen), Feld 4: in Blau ein golden gekrönter goldener Adler, einwärts gekehrt (Pfalzgrafschaft Sachsen), Feld 6: in Schwarz ein goldener Adler (Pfalzgrafschaft Thüringen), Feld 7: in einem mit roten Herzen bestreuten goldenen Feld ein rot gekrönter und bewehrter schwarzer Löwe (Grafschaft Orlamünde), Feld 8: in Gold zwei blaue Pfähle (Markgrafschaft (Herrschaft) Landsberg), Feld 9: in Blau ein von Gold und Silber geteilter Löwe (Herrschaft Pleissen), Feld 10: in Silber eine fünfblättrige rote Rose, golden bebutzt, mit grünen Kelchblättern (Burggrafschaft Altenburg), Feld 11: gespalten, rechts in Rot ein halber, goldenbewehrter und -gekrönter silberner Adler am Spalt, links siebenmal von Silber und Rot geteilt (Burggrafschaft Magdeburg), Feld 12: in Silber 3 (2:1) im Dreipaß ausgeschlagene rote Seeblätter (Grafschaft Brehna), Feld 13 und 15: ledig und rot (Regalienfeld), Feld 14: in Gold auf grünem Dreiberg eine schwarze Henne mit rotem Kamm und ebensolchem Kehllappen (gefürstete Grafschaft Henneberg), Herzschild an Position 5: in Rot zwei schräggekreuzte silberne, goldengegriffte Kredenzmesser (Reichsstift Quedlinburg).

Die Inschrift lautet: "DIE WEILAND / HOCHWÜRDIEGE / DURCHLAUCHTIEGE UND HOCHGEBO(H)R(E)NE FÜRSTIN U(N)D / FRAU FRAW MARIA GEBO(H)R(E)NE / HERTZOGIN ZU SACHSEN LAND / GRÄVIN IN DÜRINGEN MARC / GRÄVIN ZU MEISSEN DES KEY(SERLICHEN) FREY / EN WELTLICHEN STIFFTS QUED / LINBURG ÄBTISSIN IST IN DIESE / WELT GEBOHREN WORDEN AM / 2 MART AN(N)O 1572 VND ZU / HALLA IN SACHSEN WIEDE/RUMB VERSTORBEN AM 7 / MART AN(N)O 1610 I F G / ALTERS 39 JAHR 4 / MONAT 5 TAGE." Acht Ahnenwappen rahmen das zentrale Wappen, von oben nach unten Sachsen, Cleve, Mecklenburg, Jülich, Bayern, Pommern, Hessen und Brandenburg auf der optisch linken Seite; Pfalz, Brandenburg, Baden, Bayern, Nassau, Katzenelnbogen, Polen und Österreich auf der optisch rechten Seite.

Ihre Eltern waren Johann Wilhelm Herzog von Sachsen-Weimar (11.3.1530-2.3.1573) und Dorothea Susanne Pfalzgräfin bei Rhein (1544-1592). Ihre vier Großeltern waren Johann Friedrich Kurfürst von Sachsen (30.6.1503-3.3.1554), Sibylle von Jülich-Cleve-Berg (17.7.1512-21.2.1554), Friedrich III. Kurfürst von der Pfalz (14.2.1515-26.10.1576) und Markgräfin Maria von Brandenburg-Kulmbach (1519-31.10.1567). Die acht Urgroßeltern waren Johann Kurfürst von Sachsen (30.6.1468-16.8.1532), Sophia von Mecklenburg (1481-12.7.1503), Johann III. Herzog von Cleve, Jülich und Berg (10.11.1490-6.2.1539), Maria Herzogin von Jülich-Berg Gräfin von Ravensberg Herrin von Heinsberg (3.8.1491-1543), Johann II. Pfalzgraf bei Rhein zu Simmern Herzog von Bayern (21.3.1492-18.5.1557), Beatrix von Baden (22.1.1492-4.4.1535), Kasimir Markgraf von Brandenburg-Ansbach (27.9.1481-21.9.1527) und Susanne von Bayern (2.4.1502-1543).

Für die 16 Ahnenwappen auf der Platte sind die Ururgroßeltern relevant: Ernst I. Kurfürst von Sachsen (24.3.1441-26.8.1486), Elisabeth von Bayern (2.2.1443-5.3.1484), Magnus II. Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1441-20.11.1503), Sophia von Pommern-Wolgast (-26.4.1504), Johann II. Herzog von Cleve Graf von der Mark (13.4.1458-1521), Mathilde v. Hessen (1473-19.2.1505), Wilhelm IV. Herzog von Jülich (9.1.1455-1511), Markgräfin Sibylla von Brandenburg (31.5.1467-9.7.1524), Johann I. Pfalzgraf bei Rhein zu Simmern Herzog von Bayern (15.5.1459-27.1.1509), Johanna Gräfin von Nassau (14.4.1464-7.5.1521), Christoph I. Markgraf von Baden (1453-19.4.1527), Ottilie von Katzenelnbogen (-15.8.1517), Friedrich I. Markgraf von Brandenburg-Ansbach (8.5.1460-4.4.1536), Sofia von Polen (6.5.1464-5.10.1512), Albrecht IV. Herzog von Bayern (15.12.1447-1508) und Kunigunde von Österreich (16.3.1465-6.8.1520).

Wappenstein an der Außenseite des Schlosses
An der südwestlichen Ecke des Schlosses befindet sich am Übergang der geböschten, basteiartigen Stützmauer in die Vertikale ein manieristischer Wappenstein in exponierter Lage, schräg auf der Gebäudeecke plaziert, die spitzovale Kartusche von Beschlagwerk umrahmt und von Knorpelwerk umgeben und unten von einem geflügelten Engelskopf begleitet, seitlich Fruchtgebinde. Oben drüber ragt eine Löwenmaskenkonsole unter dem darüber liegenden Mauervorsprung hervor, die früher vermutlich einmal eine Figur getragen hat. Das Wappen ist gespalten, rechts von Schwarz und Gold neunmal geteilt, darüber ein grüner schrägrechter Rautenkranz, links in Rot zwei schräggekreuzte silberne, goldengegriffte Kredenzmesser (Reichsstift Quedlinburg). Zum Stil des Wappens würde vermutlich Dorothea Sophie von Sachsen-Altenburg (19.12.1587-10.2.1645) passen, die 1617-1645 als Äbtissin amtierte und von der die überwiegende Zahl der noch erhaltenen Wappensteine im Außenbereich zurückgeht. Denn in ihre Zeit fällt der Dreißigjährige Krieg, und es galt, die Außenanlagen baulich fit zu halten. Nach ihr gab es aus dieser Familie nur noch Anna Dorothea von Sachsen-Weimar (12.11.1657-24.6.1704), die 1684-1704 als Äbtissin amtierte. Diese war die letzte sächsische Äbtissin.

 

Wappen weiterer Äbtissinnen in der Literatur
Zwei weitere Wappen mit ungewöhnlicher Anordnung werden im Siebmacher Band: Klö Seite: 25 Tafel: 43 beschrieben (ohne Abb.): Anna Sophia I. von Pfalz-Birkenfeld (2.4.1619-1.9.1680), die 1645-1680 als Äbtissin amtierte, wird dort mit einem Rautenschild abgebildet, schräggeviert mit Herzschild, Feld 1 (oben): gespalten, rechts in Schwarz ein goldener, rot gekrönter und bewehrter Löwe (Pfalzgrafschaft bei Rhein), links silbern-blau schräggerautet (Wittelsbacher, Herzogtum Bayern), Feld 2 und 3 (rechts und links): in Silber ein blauer, golden gekrönter Löwe (Grafschaft Veldenz), Feld 4 (unten): rot-silbern geschacht (Grafschaft Sponheim), Herzschild: in Rot zwei schräggekreuzte silberne, goldengegriffte Kredenzmesser (Reichsstift Quedlinburg).

Anna Sophie II. von Hessen-Darmstadt (17.12.1638-13.12.1683), die 1681-1683 als Äbtissin amtierte, wird dort mit einem ovalen Schild abgebildet, schräggeviert und geteilt, Feld 1 (oben Mitte): gespalten, rechts in Silber ein rotes Patriarchenkreuz (Fürstentum Hersfeld), links: schwarz-golden geteilt, oben ein silberner sechsstrahliger Stern (Grafschaft Ziegenhain), Feld 2 (rechts oben): in Blau ein silbern-rot mehrfach geteilter aufrechter Löwe, golden gekrönt und golden bewehrt (Landgrafschaft Hessen), Feld 3 (links oben): in Rot zwei goldene, blau bewehrte schreitende Löwen übereinander (Grafschaft Diez), Feld 4 (links unten): geteilt, oben schwarz-golden geteilt, oben zwei achtstrahlige silberne Sterne (Grafschaft Nidda), unten in Silber zwei schwarze Balken (Grafschaft Isenburg-Büdingen), Feld 5 (unten links): in Rot ein silbernes genageltes Nesselblatt, belegt mit einem silbern-rot geteilten Schildchen (Grafschaft Schaumburg), Feld 6 (unten Mitte): in Gold ein roter Löwe, blau bewehrt und blau gekrönt (Grafschaft Katzenelnbogen), Herzschild: in Rot zwei schräggekreuzte silberne, goldengegriffte Kredenzmesser (Reichsstift Quedlinburg).

Wappen weiterer Äbtissinnen in der Altstadt
Um das Wappen von einer weiteren Äbtissin zu sehen, müssen wir in die Altstadt hinübergehen: Das Wappen von Marie Elisabeth von Holstein-Gottorf (21.3.1678-17.7.1755), die 1718-1755 als Äbtissin amtierte, ist am Altar der Kirche St. Blasi zu sehen und ist wie folgt aufgebaut (ohne Abb.): Hauptschild: geviert mit eingebogener Spitze, Feld 1: in Rot ein goldener Löwe, der in den Vorderpranken eine krummgestielte Streitaxt schwingt (Königreich Norwegen), Feld 2: in Gold zwei blaue, rotbewehrte und ebenso gezungte Löwen übereinander (Herzogtum Schleswig), Feld 3: in Rot ein silbernes Nesselblatt, je nach Darstellung an den drei Ecken zu einem Nagel ausgezogen, in der Mitte ein silbern-rot geteiltes Schildchen (Herzogtum Holstein), Feld 4: in Rot ein silberner, schwarz bewehrter Schwan mit einer goldenen Krone um den Hals (Herrschaft Stormarn), eingebogene Spitze: in Rot auf silbernem Pferde mit blauer Decke ein golden geharnischter Ritter, ein Schwert in der Rechten schwingend (Land Dithmarschen), Mittelschild: geviert: Feld 1 und 4: in Gold zwei rote Balken (Grafschaft Oldenburg), Feld 2 und 3: in Blau ein goldenes Ankersteckkreuz (Herrschaft Delmenhorst), Herzschild: in Rot zwei schräggekreuzte silberne, goldengegriffte Kredenzmesser (Reichsstift Quedlinburg). Dazu werden drei Helme geführt, Mitte: Norwegen, rechts: Schleswig, links: Holstein.

Liste der Äbtissinnen von Quedlinburg (Ausschnitt)
unter Hervorhebung der hier mit einem Wappen vertretenen oder erwähnten Äbtissinnen mit Wappenfundstellen:

über einem Portal im oberen Torhaus

Literatur, Links und Quellen:
Position in Google Maps: https://www.google.de/maps/@51.7861251,11.1371363,19z - https://www.google.de/maps/@51.7862061,11.1367582,97m/data=!3m1!1e3
Stift Quedlinburg auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stift_Quedlinburg
Liste der Äbtissinnen von Quedlinburg auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Äbtissinnen_von_Quedlinburg
Clemens Bley (Hrsg.): Kayserlich - frey - weltlich, das Reichsstift Quedlinburg im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit, unter Mitarbeit von Werner Freitag, Studien zur Landesgeschichte, Bd. 21, Mitteldeutscher Verlag, Halle an der Saale 2009, 264 S.,  ISBN-13 : 978-3898126281, ISBN-10 : 3898126285
Geschichte des Stifts Quedlinburg auf den Seiten der Mitteldeutschen Medienförderung:
http://www.mdm-online.de/LGSuche_load.do?pk=%2523XzkAjONVM1U%253D
Nathalie Kruppa: Neue Gedanken zum Quedlinburger Wappenkästchen:
https://docplayer.org/39381553-Neue-gedanken-zum-quedlinburger-wappenkaestchen-1.html
Anna II. von Stolberg:
http://www.wissenswertes.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/harzer-persoenlichkeiten/aebtissin-anna2-zu-stolberg.htm
Karl Janicke: Anna von Stolberg-Wernigerode, in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 469-470 -
https://www.deutsche-biographie.de/pnd135718546.html#adbcontent
Erik Richter: Anna II., Äbtissin des Kaiserlich-freiweltlichen Stiftes Quedlinburg. Eine Quedlinburger Äbtissin zwischen Reformation und Wahrung der Reichsstandschaft
http://www.frauen-und-reformation.de/?s=bio&id=75
E. Jacobs: Anna Äbtissin zu Quedlinburg (1504-1574), in: Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde 1 (1868), 355-356.
Eva Labouvie: Frauen in Sachsen-Anhalt, ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert, 448 S., Böhlau-Verlag Köln, 1. Auflage 2015, ISBN-10 : 341250128X, ISBN-13 : 978-3412501280
Bildnis mit Wappen von Anna II.
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Anna_II,_Abbess_of_Quedlinburg?uselang=de#/media/File:Die_Gartenlaube_(1899)_b_0403_2.jpg und http://www.grafschaft-stolberg.de/data/_uploaded/image/0100/0100034_003.jpg
Anna III. von Stolberg-Wernigerode auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_III._zu_Stolberg
Anna III.: Gottfried Christian Voigt: Geschichte des Stifts Quedlinburg, Band 3, Quedlinburg 1791:
https://books.google.de/books?id=PsYGAAAAcAAJ S. 295 ff
Johann Heinrich Fritsch: Geschichte des vormaligen Reichsstifts und der Stadt Quedlinburg, Band 2, Verlag Basse, 1828,
https://books.google.de/books?id=b2cAAAAAcAAJ S. 21 ff

Wappen des gräflichen und fürstlichen Hauses Stolberg

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