Bernhard Peter
Otsu, Mii-dera (Onjo-ji) (1): Geschichte,
Beschreibung und Nordostbereich


Lage und Erreichbarkeit
Der Mii-dera liegt im Nordwesten der Stadt Otsu (Adresse: 246 Onjojicho, Otsu, Präfektur Shiga). Man erreicht ihn am besten vom Keihan-Bahnhof Miidera (innerstädtische Ishiyama Sakamoto Line), von dem aus man nur dem alten Biwa-See-Kanal 400 m nach Südwesten folgen muß, vor dem Wald (bzw. direkt nach dem Tunneleintritt des Kanals) biegt man nach rechts (nach Norden) ab, noch einmal 170 m bis zum Haupteingang. In der Regel wird man von Kyoto aus mit der Eisenbahn (JR) kommen, Tokaido Main Line oder Biwako Line. Diese hat zwei Berührungspunkte mit der Keihan Line: Zeze und Ishiyama; Zeze ist natürlich günstiger zum Umsteigen. Man kann auch mit der JR Kosei Line bis Otsukyo fahren, zur Keihan-Station Ojiyama laufen und von dort zwei Stationen nach Süden fahren. Eine Alternative ist die Keihan Electric Railway Keishin Line ab Keihan Yamashina (dort JR-Anschluß und U-Bahn Tozai Line) nach Hamaotsu, wo man in die Ishiyama Sakamoto Line umsteigt. Wem der zehnminütige Fußweg zu weit ist, steigt am JR Bahnhof Otsu aus und nimmt den Keihan Bus bis zur Haltestelle Miidera (11 Minuten). Man kann natürlich auch direkt nach dem Tunneleintritt des Biwa-Kanals nach links abbiegen und den näher gelegenen Südeingang in den Tempelbezirk nehmen (dann aber bitte diesen Artikel von unten nach oben lesen...).

Der Tempel ist zwar kein Massen-Tempel, aber dennoch eine Berühmtheit, die bei vielen Reiseveranstaltern auf dem Programm steht. Die Größe des Bus- und PKW-Parkplatzes läßt erahnen, wie viele Besucher hier täglich erwartet werden. Aber das Gelände ist extrem weitläufig; von der Grundfläche her ist es einer der größten Tempel Japans: Die Besucher verteilen sich schnell. Überhaupt ist das weitläufige Gebiet mit vielen Bäumen eine grüne Lunge am Stadtrand von Otsu und leitet über zu den bewaldeten Hängen des Berges Hiei. Pauschaltouristen werden eh nur über den kleinen Rundgang gescheucht, ehe es weiter geht, so daß es auf dem großen Rundweg deutlich ruhiger zugeht und die Nebenwege sogar völlig entspannt sind. Es ist ein sehr lohnender Tempel, der sowohl durch seine Größe und Vielfalt der Anlagen als auch durch die Qualität der Einzelbauwerke beeindruckt. Da auf dem Gesamtgelände ca. 1500 Kirschbäume wachsen, ist der Mii-dera zur Zeit der Sakura ein besonderer Anziehungspunkt.


Die Rolle des Mii-dera als Pilgerort
Der Mii-dera ist ein Wallfahrtsort auf dem ca. 1300 km langen Saigoku-Pilgerweg (Saigoku sanjuusankasho), wo er die vierzehnte von insgesamt 33 Stationen darstellt. In allen Stationen wird Kannon als Hauptgottheit verehrt, eine weibliche Inkarnation des Bodhisattva Avalokiteshvara. Der Pilgerweg beginnt am Seiganto-ji in Nachi-Katsuura (Präfektur Wakayama). Bevor der Mii-dera mit einer Kannon mit wunscherfüllendem Juwel (Nyoirin Kannon) als Kultbild in der Halle Kannon-do erreicht wird, ist der letzte Halt der Ishiyama-dera im Süden von Otsu, ebenfalls mit einer Nyoirin Kannon als zentralem Kultbild. Nach dem Mii-dera biegt der Pilgerweg nach Südwesten ab und führt weiter zum Imakumano Kannon-ji in Kyoto mit einer elfköpfigen Kannon (Juuichimen Kannon) als Kultbild. Der traditionelle Pilgerweg endet am Kegon-ji in Ibigawa (Präfektur Gifu).

Der Mii-dera liegt auch noch auf einer anderen Kannon-Pilgerroute, und dies mit einem zweiten Bauwerk: Einer der Subtempel, der Bimyo-ji, enthält eine elfköpfige Kannon (Juuichimen Kannon) und ist der Startpunkt der Kokoku-Kannon-Pilgerroute, die u. a. als vierte Station beim Fukurin-ji am östlichen Ende der Biwako Ohashi-Brücke in Moriyama Halt macht.


Gründungsgeschichte des Mii-dera
Der Mii-dera gehört zur Tendai-Jimon-Schule des Buddhismus und ist der Haupttempel dieser Richtung. Tendai ist abgeleitet vom chinesischen Tien-tai, Himmelsterrasse. Eigentlich hieß der Tempel richtig bei der Gründung Onjo-ji (Onjou-ji, wörtlich "Garten + Burgschloß + Tempel"), mit dem Bergnamen heißt er sogar ganz offiziell Nagarasan Onjo-ji. Seine Wurzeln reichen bis ins 7. Jh. zurück: Meistens war Asuka-kyo (heute: Asuka, Präfektur Nara) Hauptstadt, nach der diese Periode auch Asuka-Zeit genannt wird. Mit wenigen Ausnahmen, denn zeitweise waren mal Naniwa-kyo (heute: Osaka), Fujiwara-kyo (heute: Kashihara, Präfektur Nara) und Omi-kyo bzw. bzw. auch Omi no Miyako (Hauptstadt von Omi, heute: Otsu) Hauptstadt, letztere unter den Kaisern Tenji und Kobun in der Zeit von 667 bis 672. Als der Mii-dera 672 gegründet wurde, war die Hauptstadt noch hier in Otsu, ehe sie wieder nach Asuka-kyo verlegt wurde. Der Hintergrund der Gründung ist folgender: Prinz Otomo (648-672) war der Sohn des Kaisers Tenji und nach dessen Tod selbst 672 kurz Kaiser, wird aber erst ab 1869 als offizieller Kaiser angesehen unter dem postumen Namen Kobun. Prinz Oama, der Bruder von Kaiser Tenji, war jedoch siegreich im Thronstreit und im Jinshin-Krieg, worauf Prinz Otomo = Kobun Seppuku beging. Prinz Oama wurde der neue Kaiser Tenmu.

Prinz Otomos Sohn, Yota (Otomo Yota no O), spendete das Land mit dem Wunsch, es möge zur Erinnerung an seinen Vater ein Tempel darauf gebaut werden. Er einigte sich mit dem neuen Kaiser; der Tempel wurde gegründet und unter Kaiser Tenmu ausgebaut. Der Mii-dera nahm ab dem 9. Jh. einen Aufschwung und florierte dank der Unterstützung durch die kaiserliche Familie, den Hofadel und verschiedene Samurai-Familien. In der Jogan-Ära (859-877) wurde er unter Enchin (Chisho Daishi) als Tempel der Tendai-Schule wiederbelebt, und in dieser Zeit kam der geläufigere Name Mii-dera in Gebrauch. Dieser Name bedeutet Tempel ("tera" -> "-dera") zum Quellbrunnen ("i") der Drei ("mi")". Das beruht auf einer Legende, nach der im 7. Jh. drei Babies, die alle später Kaiser bzw. Kaiserin wurden, Wasser dieser Quelle für ihr rituelles erstes Bad (Ubuyu) bekommen haben sollen. Es handelt sich um die zwei Kaiser Tenji und Tenmu und um die 686-697 regierende Kaiserin Jito, Tochter von Tenji (regierte 661-672) und Ehefrau von Tenmu (regierte 673-686). Die meist zu lesende Übersetzung "Tempel der drei Quellen" ist also zwar eine ebenfalls mögliche Lesart, aber im Zusammenhang unzutreffend, denn es sind nicht 3 Quellen, sondern 3 Kaiser und eine Quelle. Der Mii-dera war zur Zeit von Enchins Tod zu einem der vier wichtigsten und mächtigsten Tempel in der Region geworden; die anderen drei waren der Enryaku-ji, der Todai-ji in Nara und der Kofuku-ji in Nara. Alle vier waren wichtige spirituelle Instanzen und Schutztempel der Hauptstadt.


Die Rolle des Mii-dera in den Auseinandersetzungen der Kampfmönche
Was die weitere Geschichte des Mii-dera ab der zweiten Hälfte des 10. Jh. prägte, waren die nun folgenden Auseinandersetzungen mit den kriegerischen Mönchen von der Konkurrenz im Enryaku-ji auf dem Berg Hiei, in deren Folge der Mii-dera mehrfach zerstört wurde. Mittelalterliche Mönche entsprachen nur bei guter Laune unserem Klischee demütiger Gestalten, die unter weißen Kirschbäumen und roten Ahornen meditieren - bei schlechter Laune, und dazu reichte der kleinste Anlaß konkurrierender Tempel, wandelten sie sich zu Soldaten, die mit Feuer und Schwert die Besitzungen des Gegners verheerten und ihre vermeintlich beeinträchtigten Interessen verteidigten. Da reichte es schon aus, wenn der Kaiser einen Abt ernannte, der ihnen nicht paßte. Sohei nennt man sie, So = buddhistischer Mönch oder Priester, Hei = Krieger, Soldat, also Priestersoldaten oder Kriegermönche. Die betroffenen Bürger und Adelsfamilien der tyrannisierten Städte nannten sie auch Akuso, Aku = böse, also böse Mönche. Wie begann das alles? Der Berg Hiei hatte sich unter Saicho (Saichou) zum Zentrum der Tendai-Schule entwickelt. Nach seinem Tod gab es aber einen Richtungsstreit (Schisma). Es gab eine Traditionslinie, die auf Ennin (794-864) zurückgeht, und eine andere, die auf Enchin (814-29.10.891) zurückgeht. Enchin (= Name zu Lebzeiten), oder Chisho (postumer Name, den ihm Kaiser Daigo gab) Daishi (= großer Lehrer), war derjenige, der den Mii-dera groß und bedeutend gemacht hat. Diese beiden Richtungen, Sanmon-ha (Tempeltor-Gemeinschaft) mit dem Sitz auf dem Enryaku-ji und Jimon-ha mit Sitz im Mii-dera, waren sich spinnefeind, weil sie zu nah zu groß und mächtig waren und sich gegenseitig ihre Interessen störten. Im 10. Jh. nahm der Disput zwischen beiden Richtungen bürgerkriegsähnliche Formen an. Der Enryaku-ji, der die Hauptstadt aus der nach Feng Shui gefährlichsten Richtung beschützte, wurde im späten 10. Jh. der erste Tempel, der eine stehende Privatarmee unterhielt - und nach Belieben zur Durchsetzung seiner Interessen einsetzte. Der Mii-dera zog nach, die zweite Privatarmee stand kurz darauf bereit. Waren das zuerst noch Söldner, so sollte sich das bald ändern, als sich die Mönche selbst bewaffneten. Anfangs regte man sich 981 nur über einen Abt (Yokei) auf, der aus dem Mii-dera stammte und auf dem Enryaku-ji nicht akzeptiert wurde. Dann zerstörte man sich 993 gegenseitig die Erinnerungsorte an Ennin und Enchin. Das Gleiche wie 981 passierte 1039 wieder und führte erneut zum Gewaltausbruch. Man zündete sich bald darauf gegenseitig die Tempel an und verheerte die Landgüter, um den Gegner an der wirtschaftlichen Basis zu treffen. Um das Jahr 1100 hatten alle Klöster der Tendai-Schule stehende Privatarmeen und kämpften sowohl gegeneinander als auch gegen andere buddhistische Schulen.

Dazu kamen noch Einmischungen in die Politik: In der Schlacht von Uji des Jahres 1180, mit der der Gempei-Krieg begann, mischte der Tempel sich ein: Es ging um den Minamoto-Prinz Mochihito und die Taira, die ihn bis vor das Kloster verfolgten. Die Mönche des Mii-dera sympathisierten größtenteils mit den Minamoto (dummerweise verzögerte ein Mönch, der mit der Gegenseite sympathisierte, das Eintreffen der Minamoto-Armee) und begleiteten zusammen mit Kriegern der Minamoto den Prinzen südwärts nach Nara, und nach dem Überqueren des Uji-Flusses zerstörte der Prinz zusammen mit den Krieger-Mönchen Gochi-in no Tajima, Tsutsui Jomyo Meishu und Ichirai Hoshi die Planken der Brücke über den Uji hinter sich, um die Verfolger, die Taira, aufzuhalten. Angeführt vom 18jährigen Superhelden Ashikaga Tadatsuna, überquerten die Taira dennoch den Fluß und schlossen zu den Minamoto auf, deren Anführer Minamoto no Yorimasa versuchte, die Verfolger aufzuhalten, durch einen Pfeil am Ellenbogen getroffen wurde und Seppuku begehen mußte. Die Taira fingen den Prinzen ein und töteten ihn. Wegen der Parteinahme machten die Taira danach den Mii-dera platt und brannten ihn nieder, befohlen von Taira no Kiyomori, der die erste von den Samurai dominierte Regierung Japans in Kyoto etablierte. Auch Nara wurde in Schutt und Asche gelegt. Den Enryaku-ji hatten die Taira zuvor bestochen, damit er stillhielt.

Zurück zu den Richtungskriegen zwischen den beiden Tempeln und den Kriegermönchen: Der Mii-dera war in allen Auseinandersetzungen mit dem Enryaku-ji mittendrin und bekam sozusagen sein Fett weg: Er wurde bis 1214 insgesamt sechsmal durch die Kriegermönche des Enryaku-ji niedergebrannt, 1074, 1081, 1121, 1141 und im genannten Jahr 1214 gleich zweimal. Und das im Grunde wegen Nichtigkeiten, die fast ein halbes Jahrtausend lang zum Kriegsgrund aufgebauscht wurden: Einer der Hauptstreitpunkte war, daß der Jimon-Zweig im Mii-dera eine eigene Ordinationsplattform haben wollte, genauso wie der Enryaku-ji eine auf dem Berg Hiei hatte. Aus Protest ließ der Mii-dera seine Novizen dann eben im Todai-ji in Nara ordinieren. Als man darauf hinwies, daß auch Saicho, also der Gründer des Enryaku-ji, in Nara geweiht worden war, explodierte die Gewalt erneut, und der Mii-dera wurde wieder einmal ein Raub der Flammen. Der Jimon-Zweig wollte gleiche Rechte für beide Zweige herstellen, der Sanmon-Zweig wollte das nicht tolerieren. Aber im Grunde genommen war das nur vorgeschoben, denn es waren gerade keine Kriege um religiöse Fragen, keine Religionskriege. Es ging eigentlich gar nicht um Dogmen oder Auslegungen, sondern es ging um Macht, Einfluß, Politik und Wirtschaftskraft. Der Mii-dera war zwar militärisch dem Enryaku-ji nicht gewachsen, hatte aber die bessere politische Vernetzung einerseits mit dem Hofe und der Minamoto-Familie und andererseits mit Tempeln wie Todai-ji und Kofuku-ji. Wie stark das im Grunde ein Staat im Staate war, der seine mafiösen Strukturen und Methoden zur Sicherung seiner Wirtschaftsinteressen einsetzte, sieht man daran, daß um 1280 der Enryaku-ji 80 % aller Sake-Brauer und Geldverleiher in Kyoto kontrollierte, diesen Schutz gewährte, deren Schuldner unter Druck setzte und aus den Schutzgeldern glänzende Einnahmen generierte.

Nur zweimal verbündeten sich die verfeindeten Tempel, als es gegen eine dritte Partei ging: Die Mönche des Kofuku-ji in Nara hatten im Jahre 1081 den Mii-dera angezündet, und nun rächte sich der Mii-dera noch im selben Jahr, was mit den Interessen des Enryaku-ji parallel lief, und so machte man diesmal gemeinsame Sache (aber noch im selben Jahr brannte der Enryaku-ji den Mii-dera schon wieder nieder, so kurzlebig war die Allianz). Und im Jahre 1117 ging es noch einmal gemeinsam gegen den Kofuku-ji in Nara (im Gempei-Krieg verbündeten sich aber wiederum der Mii-dera und der Kofuku-ji auf der Seite der Minamoto). Im 14. Jh. gab es noch einmal eine Allianz der Kriegermönche des Mii-dera, des Enryaku-ji und des Kofuku-ji, die ans Tageslicht kam, als 1367 ein Novize des Mii-dera an einer Kontrollstelle des Nanzen-ji getötet wurde und der darauffolgende Racheangriff der Kriegermönche durch die Armee des Shoguns niedergeschlagen werden mußte. Die Politik des Reiches war unfähig, die Mönchskrieger in ihre Schranken zu verweisen. Wie bekannte Kaiser Go-Shirakawa im 12. Jh.: "Es gibt drei Dinge, die ich nicht kontrollieren kann: die Stromschnellen dem Kamo-gawa, die Würfel beim Spiel und die Bergmönche."

Noch schlimmer wurde die Lage nach dem Onin-Krieg durch das Aufkommen der Ikko-ikki, einer ganz neuen Art von Kampfmönchen in den Provinzen, Fanatiker, die sogar eine ernste Gefahr für Daimyos und Samurai wurden und ganze Provinzen unter ihre Kontrolle brachten. Das war noch einmal eine ganz andere Nummer als die alten Kämpfe zwischen Enryaku-ji, Mii-dera, Todai-ji und Kofuku-ji, untereinander und gegen den Staat und die Städte. 1564 schlug Tokugawa Ieyasu mit Jodo-Kampfmönchen die Ikko-Ikki von Mikawa vernichtend. Bei der Friedenskonferenz wurde dem Sieger auferlegt, die Tempel wieder in den Ursprungszustand zu versetzen, was er auch mit Wonne tat: Der Ursprungszustand war schließlich irgendwann einmal eine grüne Wiese gewesen, und dafür wurde jetzt wieder gesorgt. Sage keiner, er habe die Auflage nicht wörtlich erfüllt! Schließlich bereitete Oda Nobunaga diesem permanenten Aufruhr durch Mönchskrieger 1571 ein Ende, indem er mit 30000 Samurai anrückte, den Enryaku-ji, Sitz der schlimmsten und übergriffigsten Kriegermönche, mit all seinen Tempelbauten vollständig zerstörte und ca. 3000 Kampfmönche auf die nachhaltigste Weise zum ewigen Frieden zwang. Der Grund war, daß sich der Tempelberg mit den Familien Asai und Asakura verbündet hatte, seinen Erzfeinden. Gefangene wurden nicht gemacht - insgesamt forderte der Akt ca. 20000 Menschenleben. Die völlige Vernichtung des riesigen Tempelkomplexes und die Härte des Durchgreifens sollte eine Vorsichtsmaßnahme und eine ernste Warnung an alle anderen Kampfmönche sein. Der Mii-dera wurde dabei auch zu großen Teilen zerstört. Erst nach 1582 ging man an den Wiederaufbau des Enryaku-ji, der jedoch erst unter Tokugawa Iemitsu abgeschlossen war. Von diesem Schlag erholte sich die Tendai-Schule zwar wieder langsam, aber erlangte nie mehr ihre einstige Machtstellung. Aber sie tyrannisierte auch nicht mehr das Land. Heute gibt es etwa 5000 Tendai-Tempel mit ca. 216000 Priestern und Mönchen im Land.

Einer der schmerzlichsten Verluste des Mii-dera war, daß im Jahr 1595 der Kondo auf Befehl der Regierung unter Toyotomi Hideyoshi abgebaut und auf den Enryaku-ji versetzt werden mußte, wo er heute den Shaka-do bildet. 1599 entstand der neue Kondo im Mii-dera. In dieser Zeit mußten etliche Statuen und andere wertvolle Kunstgegenstände an andere Tempel abgegeben werden. Dieser Aderlaß war der Tatsache geschuldet, daß der Mii-dera auch nicht ganz unschuldig an den jahrhundertelangen Mönchsunruhen war. Die Wiederherstellung des Mii-dera ist den Bemühungen von Tokugawa Ieyasu zu verdanken, denn erst im 17. Jh. ging man daran, den Mii-dera wiederherzustellen, so daß die meisten seiner Gebäude aus dieser Zeit stammen. Einst hatte der Mii-dera zu besten Zeiten 850 Gebäude. Davon stehen heute noch sechzig (und es sind natürlich andere Gebäude als die zerstörten), ein Ergebnis des Krieges mit der Sanmon-Tendai-Schule.


Rundgang durch den Tempelkomplex
Ganz grob läßt sich der Tempelbezirk in drei Bereiche einteilen, Nordbereich (Hoku-in), Mittelbereich (Chu-in) und Südbereich (Nan-in). Wir beginnen mit der Beschreibung im Nordbereich: Das Niomon (Tor mit Wächterfiguren) bzw. Daimon (großes Tor) hat ein Dach nicht aus Ziegeln, sondern aus mehreren Lagen Zypressenrinde, was für einen solchen Torbau ungewöhnlich ist. Es wurde 1452 in der Muromachi-Zeit erbaut, nach Beschädigungen durch eine Zuwendung von Tokugawa Ieyasu wiederhergestellt und ist als wichtiges Kulturgut klassifiziert. Der Hauptweg verläuft vom Niomon nach Westen den Hang hinauf.

Direkt hinter dem Niomon liegt rechterhand, ca. 30 m nach Norden zurückgesetzt vom Hauptweg, der Shaka-do. Die aus der frühen Muromachi-Zeit stammende Halle ist als wichtiges Kulturgut klassifiziert und enthält als Hauptkultbild einen Shaka Nyorai (Buddha Shakyamuni, Gautama Buddha, historischer Buddha).

Die Momoyama-zeitliche, 1599 erbaute Haupthalle, Kondo, ist als Nationalschatz klassifiziert. Finanziert wurde sie von Kita no Mandokoro (Nene, Toyotomi Yoshiko, 1546-1624), der Ehefrau von Toyotomi Hideyoshi. Die Halle steht relativ frei auf einem über eine Treppe zu erreichenden höheren Niveau in einer großen Kiesfläche im Süden, 120 m westlich des Niomon. Innen sind etliche Buddha-Statuen zu sehen; das Hauptkultbild ist ein Miroku Bosatsu (ein Bodhisattva der Gegenwart, welcher zum Buddha der Zukunft (Maitreya) werden wird, auf Erden erscheinen wird und die erretten wird, die bis dahin noch nicht Erleuchtung erlangt haben).

Neben dem Kondo befindet sich südöstlich am Rande des Plateaus der Glockenturm (Shoro), ein offenes, überdachtes Holzbauwerk, dessen Seitenflächen mit vertikalem Stabwerk gefüllt sind. Er ist als wichtiges Kulturgut klassifiziert. Diese Tempelglocke ist eine Berühmtheit: Die Abendglocke des Mii-dera (Mii no banshou) ist eine der klassischen und immer wieder in der Kunst dargestellten "Acht Ansichten des Biwa-Sees" (Omi Hakkei, Oumi Hakkei), neben dem abendlichen Schnee auf dem Berg Hira (Hira no Bosetsu), den heimkehrenden Segeln bei Yabase (Yabase no kihan), dem Abendlicht bei Seta (Seta no sekishou), der frischen Brise bei Awazu (Awazu no seiran), dem Ausblick vom Tsukimi-tei des Ishiyama-dera auf den Herbstmond über dem Biwasee (Ishiyama no Shuugetsu), dem Nachtregen am Karasaki (Karasaki no yau) und den wassernden Wildgänsen bei Katata (Katata no rakugan). Die erste Glocke war die berühmte legendäre Glocke aus dem "Benkei no Hikizuri Gane" (s. u.). Die nächste Glocke, also die hier aufgehängte, wurde in der Momoyama-Zeit 1602 im Auftrag der Familie Toyotomi gegossen. Sie mißt 2 m in der Höhe, hat 1,25 m Durchmesser und bringt 2,2 t auf die Waage. Das Entscheidende ist aber ihr Klang, und sie gilt als eine der drei Glocken Japans mit dem schönsten Klang und als eine der drei berühmtesten Tempelglocken Japans (die beiden anderen hängen im Byodo-in in Uji und im Jingo-ji im Nordwesten von Kyoto im Dorf Takao). Früher, als es die Großstadt Otsu mit ihren eigenen Geräuschen und den die Ausbreitung des Schalls hemmenden Hochhäusern noch nicht gab, soll man die Glocke weit übers Wasser des Biwa-Sees gehört haben. Der Glockenturm ist als wichtiges Kulturgut klassifiziert. Als Besucher darf man die Glocke gegen Bezahlung anschlagen.

An der Westseite der Haupthalle befindet sich unmittelbar daneben der Akaiya, ein Momoyama-zeitliches, im Jahr 1600 erbautes Quellhaus. Es ist als wichtiges Kulturgut klassifiziert. In dem kleinen Holzbauwerk befindet sich der Quell zwischen großen Steinen, von denen der markanteste mit einem Shimenawa als heiliger Ort gekennzeichnet ist. Diese Quelle ist namengebend für den Mii-dera. Chisho Daishi (Enchin) soll Wasser dieser Quelle für das Ritual "Sanbu Kanjo" verwendet haben, bei dem der Lehrmeister symbolisch sein Wissen auf seinen Schüler "ausgießt". Am Quellhaus ist ein berühmtes Drachenrelief angebracht, das für eine Arbeit von Jingoro Hidari gehalten wird. Im Nordwesten der Haupthalle steht ein Shinto-Schrein, der Kumanogongen-sha. Ca. 80 m weiter nördlich liegt der Momoyama-zeitliche Subtempel Kojo-in, der aus dem Jahr 1601 stammt und als Nationalschatz klassifiziert ist. Unter den Subtempeln des Mii-dera ist er der wichtigste. Er ist normalerweise nicht zu besichtigen, nur mit Voranmeldung.

Höher am Hang im Westen der Haupthalle wird in einem kleinen Bauwerk (Reisho-do) die im 8. Jh. (Nara-Zeit) gegossene Benkei-Glocke (wichtiges Kulturgut) aufbewahrt, die ursprünglich ein Geschenk von Fujiwara no Hidesato an den Tempel war und die einst der Kriegermönch Benkei gestohlen und auf den Gipfel des Berges Hiei geschleppt haben soll, zu den verfeindeten Sanmon-Tendai-Mönchen des Enryaku-ji. Angesichts des Gewichtes eine sicher nicht glaubwürdige Geschichte, außer wenn übernatürliche Kräfte im Spiel waren. Die Glocke hat aber da oben nachts bzw. beim Anschlagen so gejammert, daß sie wieder zurück in den Mii-dera möchte, daß der wütende Benkei die Glocke von da oben wieder ins Tal geworfen hat, und seitdem ist sie wieder da, und die Sprünge und Kratzer auf der alten Glocke haben eine gute Erklärung. Es gibt noch etliche andere Legenden, die sich um diese Glocke ranken, so soll sie z. B. aus dem Ryu-gu hergebracht worden sein, dem Unterwasser-Palast des Drachenkönigs. Das Innere des Gebäudes ist mit etlichen Senjafuda der Pilger beklebt.

Südlich der Haupthalle führt in der Nähe mächtiger Zedern eine Brücke über ein rechteckiges Wasserbecken nach Westen zum Issai-Kyozo. Er stammt aus der Momoyama-Zeit und wurde 1602 erbaut. In diesem mit zwei Dächern versehenen Gebäude (wichtiges Kulturgut) befindet sich eine Sutrenbibliothek mit einer achteckigen, um eine vertikale Achse drehbaren Regal-Konstruktion für die gelagerten Sutren. Dieses heißt Rinzo (Rinzou) oder Kaiten Rinzo (Kaiten Rinzou). Die Verbindung von Lehrschriften mit dem Prinzip des Drehens ist typisch für den Buddhismus und die Rolle, die das Rad der Lehre darin spielt. Etwas lesend zu umschreiten oder Texte in Rotation zu versetzen hat eine große Bedeutung im Umgang mit den Texten. Deshalb ist es genauso verdienstvoll, eine Sutra zu lesen wie diese in Rotation zu versetzen. Eine ganze Bibliothek dieses Ausmaßes zu drehen ist für den Tempelbesucher also äußerst verdienstvoll.

Weiter im Westen des Issai-kyozo steht jenseits eines Betriebsgeländes ein Subtempel, der Kakusho-in (Kakushou-in). Wendet man sich vom Issai-kyozo nach Süden, gelangt man zur dreistöckigen Pagode (Sanju-no-to), die als wichtiges Kulturgut klassifiziert ist. Sie ist Momoyama-zeitlich und wurde im Jahr 1601 erbaut; eine Spende von Tokugawa Ieyasu. Südlich angrenzend an die Pagode befindet sich der mit eigener Ummauerung und Tor ausgestattete Subtempel To-in (Tou-in, "Turm-Tempel"), zu dem von Osten her, vom dort in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Hauptweg, ein rechts und links mit vielen Steinlaternen gesäumter Weg gerade hinaufführt. Am westlichen Ende geht dieser Weg in eine Treppe über, die zum Momoyama-zeitlichen Shi-kyaku-mon führt, einem sogenannten vierbeinigen Tor (1598 erbaut, wichtiges Kulturgut). Das ist ein einstöckiges Tor, dessen zwei eigentliche Torpfosten in Linie mit der Mauer stehen und das davor und dahinter zwei sekundäre Pfostenpaare besitzt, die das Dach stützen. Der To-in (wichtiges Kulturgut) ist das Grab und Mausoleum des Chisho Daishi (Enchin), dem der Miidera seine Entwicklung im 9. Jh. verdankt. Hier wird auch das heilige Buch aufbewahrt, das er einst aus China mitbrachte. Der To-in besitzt drei wichtige Gebäude: Die Halle Daishi-do ist die älteste und stammt aus der Momoyama-Zeit (erbaut 1598). Sie ist die eigentliche Mausoleums-Halle. Die Halle Kanjo-do, vor dem Daishi-do stehend, ist Edo-zeitlich und wurde 1629 erbaut. Diese Halle diente asketischen Praktiken. Beide Hallen sind wichtige Kulturgüter. Neben der Halle Kanjo-do steht links eine kleinere Halle, Goma-do. Sie ist Edo-zeitlich und spielt eine Rolle bei der Entzündung eines heiligen Feuers.

Südlich und südwestlich schließen sich mehrere Subtempel an, die aber nicht für Besucher geöffnet sind, darunter direkt südöstlich angrenzend der als Nationalschatz klassifizierte, Momoyama-zeitliche und im Jahr 1600 errichtete Kangaku-in (nur nach Voranmeldung zu besichtigen, Replik des Sho-in mit geräumiger Tokonoma-Nische und bemalten Fusuma seit 1989 im Metropolitan Museum of Art in New York, Gallery 226), der Enshu-in (Enshuu-in) und der Joko-in (Joukou-in). Südlich all dieser Subtempel befindet sich ein Friedhof.  Östlich des Hauptweges befinden sich hinter dem Nagara-sabo Honju-in (Tee-Café) etliche weitere Subtempel, darunter der Ryusen-in (Ryuusen-in) und der Onjo-ji Bessho Suigan-ji, wobei hinter dem letztgenannten bereits im Osten der Mio-Schrein liegt.

Der Besucher wird aber dem Hauptweg über die Murakumo-bashi (Murakumo-Brücke) nach Süden folgen, auf dem er zu einem Museumskomplex nordöstlich der Wegbiegung gelangt. Eines der wichtigsten Exponate sind bemalte Wände und Schiebetüren von Mitsunobu Kano aus dem Jahr 1600. Schräg gegenüber dem Museum steht der Bimyo-ji (Bimyou-ji), in dem als Hauptkultbild eine elfköpfige Kannon verehrt wird. Dieser Subtempel ist der Ausgangspunkt der Kokoku-Kannon-Pilgerroute (11 Tempel, alle mit elfgesichtiger Kannon). Der Hauptweg knickt nach Südosten ab und passiert einen umzäunten und rot angestrichenen Bishamon-do (Halle für Bishamonten, Edo-zeitlich, 1616 errichtet, wichtiges Kulturgut) und einen Shinto-Schrein, ehe es steil über eine Treppe bergauf geht zu einer erhöht gelegenen Baugruppe, die nach ca. 210 m erreicht wird und von deren Plateau man einen Blick auf die Stadt Otsu und den Biwasee werfen kann, obwohl man nicht viel mehr sieht als moderne Großstadt am Ufer, die es noch nicht gab, als der Tempel seine Blütezeit hatte. Dennoch schwärmen wir pflichtschuldigst von dem schönen Ausblick und stellen uns vor, wie noch viel schöner das hier zur Kirschblüte wäre. Viel interessanter als die beliebige Hochhausarchitektur unter uns ist die Bebauung rings um das Plateau, das ca. 140 m südlich des Mio-Schreines liegt.

Hier befindet sich westlich des kleinen Platzes der Kannon-do (auch: Shoho-ji), die 14. Station des Pilgerweges. Das Gebäude ist Edo-zeitlich und wurde 1689 erbaut. Im Norden befindet sich im Eck ein hölzerner Glockenturm, der Onjo-ji Kannon-do shoro (Onjou-ji Kannon-dou shourou). Er wurde 1814 errichtet. Er kann betreten werden; innen befinden sich an den Balken der Glockenaufhängung mehrere Senjafuda. Die Glocke wird als koreanische Glocke bezeichnet. Ebenfalls aus der Edo-Zeit stammt der 1849 erbaute Kangetsu-Pavillon (Mondbetrachtungs-Plattform). Die ebenfalls talseitig aufgestellte Halle Ema-do besitzt einen massiv wirkenden Überbau mit Irimoya-Dach auf acht zierlichen Stützen und dient der Widmung der Votivtäfelchen; Verkaufsstand parallel dazu. Im südlichen Bereich des Platzes steht ein sechseckiger Pavillon mit einem Wasserbecken in Lotusform. Dort führt eine weitere Treppe noch höher auf eine Aussichtsebene. Im Osten des Platzes führt eine Treppenanlage vom Berg-Plateau herunter, von dort gelangt man zum tiefer gelegenen Ryogan-ji, zum Otsuuma-Schrein und zum Nagara-Schrein, dessen Osttor sich an der nächsten größeren Straßenkreuzung befindet, aber dort sind wir schon 425 m vom Niomon entfernt, so weitläufig ist die Anlage. Wenn man nun auf der Ostseite des Komplexes wieder zum Ausgangspunkt, dem Niomon, zurückkehrt, passiert man je nach Route erst den Mio jinja bzw. den westlich davon gelegenen Suigan-ji, dann den Goho Zenshin-do, dessen Zuweg ein rechteckiges Wasserbecken überbrückt, südlich des großen Parkplatzes.


Nationalschätze und wichtige Kulturgüter Japans im Mii-dera
Auch wenn das meiste, was wir sehen, aus der Zeit nach den Mönchskriegen stammt, sind die Gebäude und Kunstwerke hochkarätig. Insgesamt, also nicht nur die Gebäude, sondern auch andere Kunstwerke, enthält der Mii-dera über 100 Nationalschätze und wichtige Kulturgüter. Mehrere der Gebäude sind als Nationalschatz klassifiziert (Kondo aus dem Jahr 1599, der Momoyama-zeitliche Kojo-in aus dem Jahr 1601 und der Momoyama-zeitliche Kangaku-in aus dem Jahr 1600). Viele andere Gebäude sind als wichtige Kulturgüter eingestuft, darunter das Niomon, der Shaka-do, der Glockenturm, der Akaiya, die Benkei-Glocke im Reisho-do, der Issai-Kyozo, der Bishamon-do, die dreistöckige Pagode und der To-in mit den Hallen Kanjo-do und Daishi-do und dem Shikyaku-mon. Der bei Pilgern beliebte Kannon-do gehört nicht dazu, ist aber als Kulturgut der Präfektur Shiga klassifiziert.


Datierung der Strukturen im Mii-dera
Von der Entstehungszeit der Gebäude her liegt der Schwerpunkt auf der Azuchi-Momoyama-Zeit und der frühen Edo-Zeit. Aus der Nara-Zeit stammt die Benkei-Glocke. Aus der Nara-Zeit, der Heian-Zeit und der Kamakura-Zeit haben sich keine Gebäude erhalten. Aus der frühen Muromachi-Zeit stammen das Niomon (1452) und der Shaka-do. Alles andere stammt aus der Zeit des Wiederaufbaus in der Azuchi-Momoyama-Zeit: Kondo (1599), Kojo-in (1601), Akaiya (1600), Kangaku-in (1600), Glocke Mii no banshou (1602), Issei-Kyozo (1602), Pagode (1601), Daishi-do des To-in (1598), Shikyoku-mon des To-in (1598), gefolgt von Bauten der Edo-Zeit: Kanjo-do des To-in (1629), Goma-do des To-in, Bishamon-do (1616), Kannon-do (1689), Shoro (Glockenturm) des Kannon-do (1814), Kangetsu-Pavillon (1849).


Niomon, von Osten gesehen (Außenseite)

Niomon, von Westen gesehen (Innenseite)

Shaka-do, von Südosten gesehen

Glockenturm (Shoro), von Westen gesehen

Die Momoyama-zeitliche Glocke mit dem berühmten schönen Klang

Glockenturm (Shoro), von Westsüdwest gesehen

Glockenturm (Shoro), von Nordwesten gesehen

Glockenturm (Shoro), von Südwesten gesehen

Der Glockenturm ist reihum mit aufs Eck gestellten Vierkantstäben vergittert.


Literatur, Links und Quellen
Lokalisierung auf google maps: https://www.google.de/maps/@35.01168,135.8532713,17.25z - https://www.google.de/maps/@35.0129344,135.8530927,187m/data=!3m1!1e3
eigene Webseite:
http://www.shiga-miidera.or.jp/ - http://www.shiga-miidera.or.jp/translation/eng.html
Miidera, Otsu:
http://www.otsu.or.jp/en/templesandshrines/0004/index.html
John H. Martin, Phyllis G. Martin: Kyoto - 29 Walks in Japan's Ancient Capital, 376 S., Verlag: Tuttle Pub. 2011, ISBN-10: 4805309180, ISBN-13: 978-4805309186, S. 315-319
Cees Nooteboom, Simone Sassen: Saigoku - Auf Japans Pilgerweg der 33 Tempel, Schirmer Mosel, 1. Auflage 2013, ISBN-10: 3829606435, ISBN-13: 978-3829606431, S. 104-109 (nichtssagend, Angaben lassen an eigener Ortskenntnis zweifeln)
auf Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Mii-dera - https://de.wikipedia.org/wiki/Mii-dera
Miidera:
http://jpmanual.com/en/miidera
auf JNTO:
https://www.jnto.go.jp/eng/spot/shritemp/miidera.html
Saigoku-Pilgerweg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Saigoku-Pilgerweg
Tale of Genji:
http://www.taleofgenji.org/onjoji.html
auf Enpassantparlejapon:
https://enpassantparlejapon.com/onjoji-miidera-temple-otsu/
auf Japan Hoppers:
https://www.japanhoppers.com/en/kansai/otsu/kanko/1329/
auf zooming Japan:
http://zoomingjapan.com/travel/miidera-temple/
Kriegermönche:
https://www.warhistoryonline.com/guest-bloggers/warrior-monks-feudal-japan-monks-not-always-practice-peace.html
Stephen Turnbull, Wayne Reynolds: Ninja und Japanische Kampfmönche 950-1650, 128 S., Verlag: Siegler, 2. Auflage 2013, ISBN-10: 3877486312, ISBN-13: 978-3877486313
Tempel und Schreine in Otsu und um den Biwa-See:
https://japan-47.com/2017/05/16/308
Mit der Biwako Line auf Sightseeing am Biwa-See:
https://www.kyotostation.com/jr-biwako-line-for-otsu-omi-hachiman-hikone-the-hokuriku-region/
Miidera:
https://taiken.co/single/mii-dera-one-of-japans-four-largest-temples
Kriegermönche:
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C5%8Dhei - https://en.wikipedia.org/wiki/S%C5%8Dhei
Schlacht von Uji:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Uji_(1180)
Jimon und Sanmon:
https://en.wikipedia.org/wiki/Jimon_and_Sanmon
Shoin im MMA:
https://www.metmuseum.org/toah/works-of-art/shoin_room/ - https://www.metmuseum.org/art/collection/search/640986
Thomas Immoos, Erwin Halpern: DuMont Kunst Reiseführer Japan, 289 S., DuMont Reiseverlag, Ostfildern, 5. Auflage 1984, ISBN-10: 3-7701-0716-0, S. 185-186 (sehr oberflächlich)
Tendai-Jimon-Schule:
http://www.tendai-jimon.jp/


Otsu, Mii-dera = Onjo-ji (2) - Otsu, Mii-dera = Onjo-ji (3) - Otsu, Mii-dera = Onjo-ji (4)

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