Bernhard Peter
Sprache: Verben und Konjugation


Grundregeln bei der Benutzung von Verben:


Konstruktion einer Frage mit Verb und die Antwort:


Prinzip der Verbalsuffixe:
Es gibt keine Konjugation im europäischen Sinne. Es gibt eine Stammform der Verben, an die Verbalsuffixe angehängt werden:


die vier wichtigsten Verbalsuffixe:
Zum grundlegenden Verständnis sind die vier wichtigsten Formen Gegenwart und Vergangenheit, jeweils normal (bejaht) und verneint:

z. B.: Grundform: sehen = miru, mimasu = höfliche Form, mimashita = höflich und Vergangenheit, mimasen = höfliche Form verneint, mimasen deshita = höfliche Form Vergangenheit verneint.

Man kann so auch "Danke" für Gegenwart und Vergangenheit unterscheiden: Arigato gozaimasu = Danke (für das, was gerade geschieht), aber arigato gozaimashita = Danke (für das, was Sie für mich getan haben).


Weitere Verbalsuffixe:
Tatsächlich ist die Sache um einiges komplizierter, und mit den Verbalsuffixen kann man nicht nur die Bezugszeit auf den Gesprächszeitpunkt angeben, sondern auch Absichten, Wünsche, positive oder negative Einstellungen zum genannten Geschehen:


Imperativ als Verbalsuffixe:
auch die Befehlsform (Imperativ) wird mit Suffixen konstruiert:


Literatur, Links und Quellen:
Martin und Maho Clauß: Japanisch Schritt für Schritt, Band 1, der Sprachkurs für Unterricht und Selbststudium, Book on Demands, 2014, ISBN: 978-3-7322-9974-4
Herbert Zachert: Japanische Umgangssprache, 4. Auflage, Otto Harrassowitz Verlag Wiesbaden, 1976, ISBN 3-447-01814-3


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